Stadt Cloppenburg setzt bei Mensa auf Holzrahmenbau
Für die Antonius-von-Padua-Grundschule in Bethen beschreitet Cloppenburg neue Wege.
Sonja Gruhn, Redaktion | 30.01.2026
Für die Antonius-von-Padua-Grundschule in Bethen beschreitet Cloppenburg neue Wege.
Sonja Gruhn, Redaktion | 30.01.2026

Die neue Mensa in Bethen wird in Holzrahmenbauweise erstellt. Aktuell werden die vorgefertigten Wand-Elemente auf der Sohle aufgestellt und montiert. Foto: Stadt Cloppenburg/Westerkamp
In Bethen entsteht aktuell eine neue Mensa für die Antonius-von-Padua-Grundschule – erstmals in Holzrahmenbauweise. Das teilt die Stadt Cloppenburg mit. Für rund 3,75 Millionen Euro baut die Stadt demnach eine neue Mensa mit zusätzlichen Unterrichts- und Funktionsräumen. Der Erweiterungsbau umfasse rund 420 Quadratmeter und verbinde nachhaltiges Bauen mit modernen pädagogischen Anforderungen, heißt es weiter. Die Konstruktion erfolge in Holzrahmenbauweise. Das heißt, die Wand- und Deckenelemente würden vorgefertigt und bereits gedämmt auf die Baustelle geliefert und dort mit dem tragenden Holzständerwerk auf der Sohlplatte montiert. Die Geschossdecken würden als Massivholzdecken ausgeführt. Wenn der Rohbau geschlossen sei, würden Fenster und Dach eingebaut und anschließend folgt der Innenausbau mit Installation der Haustechnik, Oberflächen-Beplankung und fester Ausstattung. Diese Bauweise gelte als besonders ressourcenschonend, da Holz als nachwachsender Rohstoff CO2₂ speichere und im Vergleich zu konventionellen Bauweisen eine deutlich bessere Klimabilanz aufweise. Zudem ermöglicht sie eine präzise Vorfertigung inklusive Dämmung, verkürzt die Bauzeit erheblich und sorgt für ein angenehmes Raumklima, erläutert die Stadt. Beheizt werde der Neubau über eine Erdwärmepumpe, was den ökologischen Anspruch des Projekts zusätzlich unterstreiche. Seit vergangener Woche stellt das Bauunternehmen die vorgefertigten Wandelemente auf, der Fahrstuhlschacht steht auch bereits. Bis zum Sommer soll die Mensa fertig sein. Dann wolle die Antonius-von-Padua-Grundschule an 5 Tagen pro Woche von 8 bis 16 Uhr eine Ganztagsbetreuung anbieten. Die Räumlichkeiten seien so konzipiert, dass perspektivisch auch eine Ausweitung der Essensversorgung möglich sei. Ergänzt werde die Mensa durch eine Ausgabeküche mit den erforderlichen Nebenräumen. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die Barrierefreiheit: Durch den Einbau eines Aufzugs werde das Schulgebäude künftig für alle Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigten uneingeschränktGanztagsbetreuung an 5 Tagen pro Woche von 8 bis 16 Uhr
Im Erdgeschoss entstehe ein großzügiger Mensaraum mit Bühne, in dem künftig bis zu 65 Kinder versorgt werden könnten.
Im Obergeschoss entstünden unter anderem zwei neue Klassenräume. Zusätzlich entstehe ein weiterer
Gruppenraum im Bestandsgebäude. Auch das Lehrerzimmer werde erweitert. Außerdem würden ein Technikraum sowie Räume für Erste Hilfe und Lehrmittel eingerichtet.
nutzbar sein, betont die Stadt in ihrer Mitteilung.
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