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Soziales Wohnheim für Alleinerziehende in Cloppenburg eingeweiht

Bereits am 1. August sollen die ersten Bewohner einziehen.  Die Einrichtung wird dann 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag geöffnet sein.

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Freuen sich über die Einweihung des neuen Wohnheims: (von links) Monika Deeken (Stiftungsrat Heilig Kreuz), Hanjö und Ingrid Rick (IHR-Stiftung) sowie Dechant Bernd Strickmann. Foto: Kessens

Freuen sich über die Einweihung des neuen Wohnheims: (von links) Monika Deeken (Stiftungsrat Heilig Kreuz), Hanjö und Ingrid Rick (IHR-Stiftung) sowie Dechant Bernd Strickmann. Foto: Kessens

„Es braucht Menschen, die Mut haben, Neues zu wagen“, sagte Josef Wolking, Geschäftsführer der Heilig-Kreuz-Stiftung, bei der Einweihung des Mutter-Vater-Kind-Hauses und des Hauses der IHR-Stiftung am Dornkamp in Cloppenburg. Schon am 1. August zögen Menschen ein und brächten Leben in die beiden Häuser, verkündete er vor zahlreich geladenen Gästen.

Das Mutter-Vater-Kind-Haus ist ein Wohnheim der Jugendhilfe mit sechs Appartements für Mütter und Väter mit Kindern bis zum Einschulungsalter. Ziel dieser Einrichtung ist die Unterstützung und Befähigung von Eltern bei der selbstständigen Erziehung ihrer Kinder. Die Einrichtung ist an 365 Tagen geöffnet, und die Bewohnerinnen und Bewohner werden von einem multiprofessionellen Team 24 Stunden am Tag betreut.

Das Haus der IHR-Stiftung, mit acht Wohnungen unterschiedlicher Größe, beherbergt zukünftig alleinerziehende Mütter und Väter mit Kindern, die Unterstützung in Form von ambulanten Diensten benötigen. Die Vermietung ist befristet, bis keine Unterstützung mehr erforderlich ist. „Es ist ein guter Start für Kinder dieser Zielgruppe“, sagte Wolking. Ihre Freude brachte Ingrid Rick (IHR-Stiftung) über die Fertigstellung zum Ausdruck.

Begrüßung: Josef Wolking heißt zahlreiche Gäste zur Einweihung willkommen. Foto: KessensBegrüßung: Josef Wolking heißt zahlreiche Gäste zur Einweihung willkommen. Foto: Kessens

„Doch der entscheidende Punkt kommt noch“, sagte sie. „Die Menschen, die hier einziehen, dürfen wir nicht allein lassen, sie brauchen unsere Unterstützung. Helfen Sie mit, dass es was wird“, bat sie. Wolking richtete seinen Dank an die zahlreich unterstützenden Einrichtungen und Stiftungen, darunter die Hofmann-Stiftung, Landes-Caritasverband für Oldenburg, LzO-Stiftung, Mechtild-und-Günter-Welker-Stiftung, Schlömer-Stiftung für Lebenshilfe und die Aktion Mensch.

„Die Bauzeit und den finanziellen Rahmen haben wir eingehalten“, sagte er und dankte dem Bauträger Frerichs und Looschen. Beide Häuser zeigten, dass hier das Evangelium gelebt werde, betonte Dechant Bernd Strickmann bei der Einweihung. Er schlug vor, an den Bürgermeister Neidhard Varnhorn gewandt, den Namen der Geschwister Anna und Elisabeth Rolfes der Nachwelt zu erhalten. Diese hätten mit ihrem Erbe die Basis für die beiden Einrichtungen geschaffen. Der von den Geschwistern betriebene Bauernhof, sollte nach deren Tod in eine gemeinnützige Stiftung übergehen, was 2012 vollzogen wurde. Ab dem Datum liefen die Planungen bis zur heutigen Fertigstellung.

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