So engagiert sich „Bürger für Bürger“
Der Lastruper Verein blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück.
Aloys Landwehr | 01.03.2026
Der Lastruper Verein blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück.
Aloys Landwehr | 01.03.2026

Den Vorstand des Vereins Bürger für Bürger Lastrup bilden nun Franz- Josef Immeyerhoff (Kassenwart), Christine Wienken (Schriftführerin), Ottmar Wolke (Beisitzer), Rudolf Brinkmann (Vorsitzender), Marlies Thoben-Jans (Beisitzerin), Monika Sommer (2. Vorsitzende), Frank Tönnies (Beisitzer). Foto: Landwehr
Seit 12 Jahren gibt es den Lastruper sozialen Verein „Bürger für Bürger“. In dieser Zeit konnten soziale Projekte mit mehr als 213.000 Euro gefördert werden. Allein 2025 waren es 14.000 Euro. 209 Mitglieder aus fast allen Gemeindeteilen gehören dem Verein an, allein Oldendorf sei ein weißer Fleck auf der Vereinskarte, wie Vorsitzender Rudolf Brinkmann, der ebenso wie Kassenwart Franz-Josef Immeyerhoff einstimmig im Amt bestätigt wurde, auf der Generalversammlung in der Kulturscheune anmerkte. „Inzwischen werden wir in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Wir erhalten Unterstützung nicht nur durch Mitgliedsbeiträge oder Spenden, sondern wir werden auch bei Firmenjubiläen oder anderen Anlässen bedacht“, erläuterte Brinkmann. „Zu unserem Verein gehören nicht nur Personen aus fast allen Orten und Bauerschaften der Gemeinde. Wir haben auch Menschen in allen Orten der Gemeinde mit unseren Förderungen unterstützt“, so Brinkmann. So konnte der Verein im vergangenen Jahr 17.200 Euro als Einnahmen, davon 7000 Euro an Spenden und Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Vorsitzender Rudolf Brinkmann ebenso einstimmig wiedergewählt wie Kassenwart Franz-Josef Immeyerhoff und die Beisitzer Ottmar Wolke, Frank Tönnies und Marlies Thoben-Jans. Für die turnusgemäß ausscheidende Susanne Schnelten prüft nun Edith Schlangen die Kasse. Im Jahr 2025 unterstützte Bürger für Bürger Familien in Not und mildtätige oder kirchliche Zwecke mit 10.067 Euro (77,76 Prozent der Gesamtförderung) und die soziale Förderung von Kindern mit 1617 Euro (12,49 Prozent). Für die Volks- und Berufsbildung wurden 821 Euro (6,34 Prozent) und für die Seniorenmobilität (Rikscha-Modell) 439 Euro (3,40 Prozent) aufgewendet. Neben weiteren Maßnahmen wurde im letzten Jahr die Sprachförderung in den Kindertagesstätten unterstützt. Für ein Kind ohne Anspruch auf andere Fördermöglichkeiten wurde die Lernförderung finanziert. Auch dadurch schaffte das Kind den Sprung zum Gymnasium. Einzelfallhilfen wurden zum Beispiel gezahlt für eine alleinerziehende Mutter in einer finanziellen Notlage, die kurzfristig eine Die Obstkorbaktion in der Kita Hemmelte wurde verlängert. Zudem erhielten 56 Personen eine Weihnachtsförderung von insgesamt 7650 Euro. Für das Projekt „Rikscha-Fahren“ wurden insgesamt 1006,66 Euro gebraucht für Versicherung, Inspektion oder Reparaturen. Neben den Mitgliedsbeiträgen erbrachte die Getränke-Pfandbox bei Edeka 410 Euro. Spenden aus Betriebsjubiläen, Weihnachtsbaumverkäufen oder Beisetzungen brachten namhafte Beträge, so der Jahresrückblick In Zukunft möchte der Verein weiterhin die Getränkepfandbon-Spendenbox im Edeka fortführen, Kinder mit persönlichen Sprachdefiziten unterstützen, allgemein- und berufsbildende Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche fördern und hilfsbedürftige Menschen finanziell unterstützen. Zudem möchte der Verein Gutscheine für Rikscha-Fahrten anbieten. Dafür werden immer Personen als Fahrer gesucht, auch wenn im letzten Jahr weitere neun Personen den Rikscha-Fahrdienst übernommen hätten, sodass nun mit insgesamt 15 Fahrerinnen und Fahrern auch Fahrten für das Caritas-Wohnheim an der Wallstraße übernommen werden können, wie der Vorsitzende erfreut feststellte. Der Verein werde das Rikscha-Projekt mit den Doppel-Rikschas und der Rollstuhl-Rikscha auch in diesem Jahr fortsetzen. „Mit den Rikschas haben wir die Möglichkeit, mit Menschen in die Umgebung Lastrups zu fahren, die nicht mehr so mobil sind. Hier ist die Rollstuhl-Rikscha, die dem St. Elisabeth-Stift durch die „Aktion Mensch“ zur Verfügung gestellt wurde, eine echte Bereicherung“, freute sich Vorsitzender Brinkmann. Die beiden anderen Rikschas seien im Besitz des Vereins „Bürger für Bürger“, der sie mit großzügiger Unterstützung der Kleebaum-Stiftung angeschafft habe,
8353 Euro an Mitgliedsbeiträgen, ausweisen. Den Einnahmen 2025 standen 14.170 Euro an Ausgaben entgegen. Dem Kassenwart Franz-Josef Immeyerhoff wurde von den Kassenprüfern Thomas Westendorf und Susanne Schnelten eine professionelle Kassenführung ohne Fehl und Tadel bescheinigt, sodass einer Entlastung des Vorstands nichts im Wege stand.Auch Einzelfallhilfen wurden bewilligt
Überbrückungshilfe erhielt.Gutscheine für Rikscha-Fahrten sollen kommen
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