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Seit 50 Jahren ein Ort der Bildung und des „kultivierten Streits“

Die Katholische Akademie Stapelfeld (KAS) feiert am 31. Mai ihr Jubiläum. Zum Festakt kommt Ministerpräsident Olaf Lies. Eine Festwoche für alle schließt sich an.

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Freuen sich auf das Jubiläum: (von links) Laura Kaiser, Stefanie Röhll, Jens König-Upmeyer, Maria Jansen, Dr. Alexander Gottlob Linke, Judith Rönker, Akademiedirektor PD Dr. Marc Röbel, Dr. Martina Schumacher und Dr. Ulrike Kehrer. Foto: Rolfes

Freuen sich auf das Jubiläum: (von links) Laura Kaiser, Stefanie Röhll, Jens König-Upmeyer, Maria Jansen, Dr. Alexander Gottlob Linke, Judith Rönker, Akademiedirektor PD Dr. Marc Röbel, Dr. Martina Schumacher und Dr. Ulrike Kehrer. Foto: Rolfes

Die Katholische Akademie Stapelfeld (KAS) feiert ihr 50-Jähriges: Am 25. April 1976 wurde die Bildungseinrichtung eingeweiht, damals noch unter dem Namen „Heimvolkshochschule Kardinal von Galen“, aus der später die KAS hervorging. Das teilte die Akademie mit.

Zum Festakt des Jubiläums wird Ministerpräsident Olaf Lies nach einem feierlichen Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche Stapelfeld am 31. Mai (Sonntag) um 10 Uhr im Forum der Akademie vor geladenen Vertretern aus Kirche, Politik und Gesellschaft seine Sicht auf den „Stellenwert der Erwachsenenbildung angesichts der Herausforderungen unserer Zeit“ erläutern. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch das Blechbläserensemble „Brass Evolution“ der Kreismusikschule Cloppenburg unter der Leitung von Jan-Erik Bredehorst.

„Seit 50 Jahren ist Stapelfeld ein Ort des Dialogs und des kultivierten Streits. Gerade mit Blick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen brauchen wir die Debatte, denn das gemeinsame Ringen und die Suche nach der besten Lösung schaffen Zusammenhalt. Dafür wollen wir auch in Zukunft ein Ort sein und – wo wir es können – Antworten geben auf die drängenden Fragen der Zeit“, betont Willi Rolfes, geschäftsführender Direktor der Akademie.

Mitmach-Nachmittag, E-Bike-Tour und Workshops für alle

Die anschließende Festwoche, zu der alle Interessierten eingeladen sind, soll ein abwechslungsreiches und generationenübergreifendes Programm bieten. In Vorträgen und Workshops wird ein Einblick in das Angebot der Akademie gegeben. Die Bandbreite reicht vom Familientag, dem Singen in einem offenen Chor und einem Mitmach-Nachmittag im neu gestalteten Garten des Umweltzentrums, über eine E-Bike-Radwandertour zu den Kirchen der Region bis hin zu einem Workshop mit Lesung für Schüler zum Thema Demokratie sowie einem kritischen und informativen Blick in die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.

Den Auftakt macht eine Kunstausstellung. Kunstschaffende aus der Region haben die Möglichkeit, sich und ihre Werke im Rahmen einer Ausstellung zum Thema „Respekt“ zu präsentieren. Die eingereichten Gemälde, Grafiken oder Skulpturen sollen sich auf besondere Weise mit den Werten Würde, Wertschätzung und Zivilcourage auseinandersetzen. Die drei überzeugendsten Kunstwerke werden prämiert. Bewerbungsschluss ist der 4. Mai. Die Ausstellungseröffnung findet am 29. Mai (Freitag) um 19.30 Uhr statt.


Die Geschichte der Akademie:

  • Das Gebäude, das heute die Katholische Akademie beherbergt, wurde in der Nachkriegszeit im Auftrag der Stiftung Heilig Kreuz ursprünglich als Kinderheim – vor allem für Kriegswaisen – gebaut und 1953 eröffnet.
  • In den folgenden Jahren lebten dort etwa 140 Kinder, die von Ordensschwestern der Thuiner Franziskanerinnen betreut wurden.
  • 1973 erfolgte der Umzug der Einrichtung nach Bethen und im nun leerstehenden Kinderheim zog nach einer 2-jährigen Umbauphase die „Heimvolkshochschule Kardinal von Galen“ ein
  • Aus dieser ging später die Katholische Akademie Stapelfeld hervor.
  • Die feierliche Einweihung fand am 25. April 1976 statt.

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