Schlag gegen Schwarzarbeit: 14 Geschäftsräume und Wohnungen hat das Hauptzollamt Oldenburg mithilfe der Polizei in den Landkreisen Vechta, Leer und Emsland wegen des Verdachts der Arbeitsentgelt- und Lohnsteuerhinterziehung im Metallbaugewerbe durchsucht. Dabei wurden umfangreiche Geschäftsunterlagen sowie mehrere Datenträger sichergestellt. Offene Rechnungsbeträge in Höhe von 168.000 und 6200 Euro Bargeld wurden laut Mitteilung gepfändet. Es besteht der Verdacht, dass die Vermögenswerte in Zusammenhang mit den illegalen Beschäftigungsverhältnissen der Firma stehen.
Sechs Personen werden beschuldigt, keine Sozialversicherungsbeiträge an ihre Mitarbeiter gezahlt zu haben. „Um die Entlohnung ihrer Arbeitnehmer unter anderem an den Sozialversicherungsträgern vorbei buchhalterisch verschleiern zu können, sollen die Beschuldigten im Zeitraum von November 2023 bis heute ein undurchsichtiges Firmennetz betrieben haben“, so Stephanie Grotheer, Leiterin des Hauptzollamts Oldenburg.
Mehrere Bargeldspürhunde der Landespolizei Niedersachsen und des Zolls waren im Einsatz. Außerdem unterstützte ein Datenträgerspürhund der Polizeidirektion Osnabrück die Durchsuchung. Die sichergestellten Beweismittel werden nun durch die Ermittlungsbehörden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrücknun in den kommenden Wochen ausgewertet. Die weiteren Ermittlungen in dem Verfahrenskomplex dauern an.
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