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Schreckliche Verkehrsunfälle im Jahr 2025

Jahresrückblick: Auch 2025 sorgten Unfälle auf den Straßen des Oldenburger Münsterlandes wieder für viele Verletzte. Einmal erwischte es sogar Straftäter auf der Flucht.

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Schrecklicher Unfall im März auf der A1: Zwei Personen des Audi flüchteten, ein Mitfahrer kam ums Leben. Foto: M. Niehues

Schrecklicher Unfall im März auf der A1: Zwei Personen des Audi flüchteten, ein Mitfahrer kam ums Leben. Foto: M. Niehues

Es gibt Verkehrsunfälle, die fassungslos machen und welche, die sogar Straftaten mit aufklären. 2025 war beides der Fall. Anfang März suchte die Polizei zwei Männer, die mit ihrem Audi einen schrecklichen Unfall auf der Autobahn A1 in Höhe Lohne verursacht hatten und danach flüchteten. Die beiden Verdächtigen waren auf der Autobahn mit einem Lkw kollidiert und mit ihrem Fahrzeug gegen die Leitplanken geschleudert, ein weiteres Auto stieß damit zusammen.

Ein Mitfahrer des Audi kam dabei ums Leben. Im Kofferraum fand die Polizei Sturmhauben und Einbruchswerkzeuge. Mit Hochdruck und großem Aufgebot wurde nach den Flüchtigen gefahndet, die anschließend in der Nähe zudem in ein Wohnhaus einbrachen. Zwei Tage später konnte die Polizei die Männer festnehmen, gegen die unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht und Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt wurde. Aber kurz danach wurden die Verdächtigen schon wieder laufen gelassen.

Schwere Folgen hatte der missglückte Überholvorgang einer 79-jährigen Frau im Mai auf der Bundesstraße 213 bei Cloppenburg. Sie stieß mit ihrem Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen und kollidierte anschließend mit einem weiteren Auto. Die 79-Jährige wurde dabei lebensgefährlich verletzt, der 83 Jahre alte Beifahrer schwer. Der 60-jährige Fahrer des weiteren Autos kam mit leichten Verletzungen davon. Dessen Beifahrerin schwebte aber nach Angaben der Polizei in Lebensgefahr, und eine weitere 28 Jahre alte Mitfahrerin wurde schwer verletzt. Nur der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Dieser Unfall zeigt leider, welche Folgen ein gefährlicher Überholvorgang haben kann.

Wie wichtig und wertvoll die Arbeit von Ersthelfern sein kann, machte ein Verkehrsunfall Ende August deutlich. Hier war ein 52-jähriger Mann aus Lutten auf der Schwichteler Straße bei Langförden mit seinem Transporter in einer Kurve in den Gegenverkehr geraten und dann offenbar ungebremst neben einer Bushaltestelle mit einem Fahrradständer und einem Baum kollidiert. Erntehelfer eines benachbarten Erdbeerfeldes und ein Feuerwehrmann hatten den Fahrer sofort aus seinem Fahrzeug geborgen und mit der Wiederbelebung begonnen.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Langförden lobte anschließen das sehr gute Agieren der Erntehelfer, ohne die die Rettungskräfte möglicherweise zu spät gekommen wären. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Mann in eine Klinik geflogen. Möglicherweise hatte der Fahrer bereits während der Fahrt gesundheitliche Probleme.

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