„RoboCup Nordwest“: Löninger Schüler zeigen gute Leistungen beim Qualifikationsturnier
Technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler des Copernicus-Gymnasiums und der Realschule Löningen gehen mit selbstgebauten Maschinen beim „RoboCup Nordwest“ in Rastede an den Start.
Junge Tüfftler: Die Schülerinnen und Schüler aus Löningen erzielten beim RoboCup gute Ergebnisse. Copernicus-Gymnasium
Mit Begeisterung, technischem Geschick und großem Teamgeist hat die Roboter-AG des Copernicus-Gymnasiums und der Realschule Löningen am diesjährigen Qualifikationsturnier „RoboCup Nordwest“ in Rastede teilgenommen. Das geht aus einem Presseschreiben des Copernicus-Gymnasiums hervor. 17 Schülerinnen und Schüler stellten sich demnach in drei Disziplinen den Herausforderungen und erzielten starke Ergebnisse – auch wenn die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft diesmal ganz knapp verfehlt wurde, lobt die Schule.
Besonders hervorzuheben sei die Leistung des Teams „RoboRitter“ mit Paul Ernigkeit und Anton Renschen, das in der Disziplin Rescue Maze Entry den 15. Platz erreichte und damit nur einen Platz hinter der Qualifikationsgrenze landete. Die beiden Sechstklässler traten erstmals an und wagten sich gleich an eine besonders komplexe Aufgabe, bei der ein autonomer Roboter ein Labyrinth erforscht, Hindernisse bewältigt und „Opfer“ mit einem Rettungspaket versorgen muss.
Auch die Teams in der Disziplin Rescue Line Entry – darunter das Team „Sik Prime“ mit Ibrahim Al Hassan und Stanislaw Cwirko von der Realschule – überzeugten mit starken Läufen und zeigten ihr großes Potenzial. Zwischenzeitlich lag das Team sogar auf Qualifikationskurs, bevor der letzte Durchgang etwas Pech mit sich brachte.
In der Disziplin Rescue Line müssen die Roboter einer schwarzen Linie folgen. Auf dem Weg warten Hindernisse auf die Maschine. Foto: Cupernicus-Gymnasium Löningen
Neben den Ergebnissen sei vor allem der außergewöhnliche Einsatz der Schülerinnen und Schüler bemerkenswert, heißt es in der Mitteilung. So arbeiteten viele von ihnen nachmittags, an Wochenenden und sogar in den Ferien weiter an ihren Robotern, um ihre Ideen umzusetzen und ihre Konstruktionen und ihre Programme zu optimieren. Dieses Engagement und die Begeisterung für Technik und Problemlösung hätten die gesamte Fahrt geprägt.
Auch zahlreiche Eltern begleiteten die Teams nach Rastede und zeigten ihr Interesse an der spannenden Welt der Robotik. Insgesamt nahmen 116 Teams aus zehn Schulen an dem Turnier teil. „Das Niveau ist bei diesem Turnier besonders stark, wenn man bedenkt, dass einige Schulen die Wettbewerbsteilnahme in einem Profilfach in ihren Unterricht integrieren. Umso höher sind vor diesem Hintergrund die Leistungen der Löninger Schülerinnen und Schüler zu bewerten“, wird Lehrer Klaus Darlinghaus, der die Gruppe zum RoboCup nach Rastede begleitet hat, zitiert. Die Schülerinnen und Schüler des Copernicus-Gymnasiums und der Realschule hätten sich hier eindrucksvoll behauptet und bewiesen, dass sie mit Leidenschaft und Kreativität auf Augenhöhe mit erfahrenen Teams mithalten können, so der Oberstudiendirektor des Copernikus-Gymnasiums.
Für alle Disziplinen stellt man sich den Parcours als ein einsturzgefährdetes Haus vor, in dem nach Überlebenden gesucht werden soll. In der Disziplin Rescue Line gibt dabei eine schwarze Line den zu befahrenden Weg vor. Allerdings hat diese Linie Unterbrechungen und muss danach wiedergefunden werden. Auch kann ein Hindernis auf der Linie stehen, dass umfahren werden muss. Am Ende gelangt der Roboter in einen Raum, in dem er nach Opfern Ausschau halten soll, die durch Kugeln repräsentiert werden. In der Disziplin Rescue Maze hingegen müssen sich die Roboter an den Wänden des Parcours orientieren und selbstständig das Gebäude erkunden. Auf dem Boden gibt es eine schwarze Markierung für ein Loch, das nicht befahren werden darf, sowie ein rotes Kreuz, das ein Opfer repräsentiert.
Der Roboter des Teams „RoboRitter“ findet ein „Opfer“. Foto: Copernicus-Gymnasium Löningen
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