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Riesenflohmarkt: Tausende Besucher am Elisabethfehnkanal

Zum 28. Mal fand der Riesenflohmarkt an Deutschlands einzigem schiffbaren Fehnkanal statt. Der Markt zog sich über 10 Kilometer hin. Ein Teil des Erlöses geht an E'fehner Vereine und Institutionen.

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Unzählige Alltagswaren, Kuriositäten und Trödelschätze: Auf einer Strecke von 10 Kilometer gab es viel zu entdecken.  Foto: Passmann

Unzählige Alltagswaren, Kuriositäten und Trödelschätze: Auf einer Strecke von 10 Kilometer gab es viel zu entdecken.  Foto: Passmann

Ausnahmezustand einmal mehr am gestrigen Himmelfahrtstag in der Ortschaft Elisabethfehn. Der Riesenflohmarkt entlang des einzigen schiffbaren Fehnkanals Deutschlands – dem Elisabethfehnkanal – zog einmal mehr Tausende von Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet und auch dem benachbarten Holland an. Und das zum 28. Mal in Folge, nachdem die Veranstaltungen wegen Corona in den beiden vergangenen Jahren ausfallen musste.

Es bildeten sich lange Autoschlangen, denn die Parkplätze waren voll belegt. Nun schon zum 6. Mal richtete Claas Meyer den Flohmarkt mit Volksfestcharakter aus. „Es ist sehr gut gelaufen mit vielen Besuchern“, so Meyer.

Schon ab dem frühen Morgen wurde gefeilscht

Schon ab dem frühen Morgen ging es los und die Menschenmassen schoben sich bei angenehmen Temperaturen über die Flohmarktmeile, die Schleusenstraße. Auf rund 10 Kilometer Strecke wurde flaniert. Die Besucher waren auf der Suche nach Kleidung, außergewöhnlichen Möbelstücken oder Spielzeug. Einige von ihnen wollen aber auch einfach nur Flohmarktflair genießen und an den zahlreichen Animationen teilhaben.

Über 2.000 Aussteller hatten unzählige Kostbarkeiten am Straßenrand platziert, die die Herzen von Trödelfans höher schlagen lassen. Bei den Beschickern des Marktes handelt es sich zum Teil um professionelle Anbieter und zahlreiche Hobbyhändler. Aber auch Anlieger boten ihre Trödelwaren an. Es gab unzählige Kuriositäten und Schätze zu entdecken. Es wurde kräftig gekauft und gefeilscht.

Den Weg nach Elisabethfehn fand auch Aaron Janßen aus dem Moormerland. „Es ist erst das 2. Mal, dass ich den Flohmarkt besuche. Ich suche ganz bestimmte Artikel: ‚DDR-Techniken‘. Wäre schön, wenn es klappen würde“, sagte der 23-jährige Ostfriese.

Besucheransturm in Elisabethfehn: Tausende kamen am Himmelfahrtstag zum Flohmarkt am Kanal. Foto: Passmann.Besucheransturm in Elisabethfehn: Tausende kamen am Himmelfahrtstag zum Flohmarkt am Kanal. Foto: Passmann.

An den Kanal waren auch Nicole Ley und Freundin Tanja Thieben aus Papenburg gereist. „Wir kommen schon seit Jahren zu dem Event. Es ist schon etwas Besonders und kaufen wollen wir auch etwas“, sagte Ley. Zufrieden mit dem Verlauf war auch Beschicker Björn Becker aus Oldenburg. Schon ganz früh am Morgen um vier Uhr hatte er sich in Oldenburg auf die Beine gemacht. „Ich bin zum 1. Mal als Aussteller hier. Die Geschäfte laufen gut.“.

Das Sicherheitspersonal verlebte einen ruhigen Tag

Auch das Sicherheitskonzept ging wie gewohnt auf. „Es hat überhaupt keinen Ärger gegeben. Alles ist friedlich verlaufen“, freute sich der Veranstalter. Für Sicherheit sorgte Securitypersonal gemeinsam mit der Polizei. Die Ordnungshüter auch teilweise hoch zu Ross. Auf dem Kanal kreuzten die Boote der Sedelsberger Wasseracht und der DLRG Barßel. Das deutsche Rote Kreuz vermeldete nur leichte Einsätze.

Die Nutznießer der Veranstaltung sind insbesondere auch die Vereine und Institutionen aus Elisabethfehn, denn auch in diesem Jahr wird der Veranstalter eine bestimmte Summe für sie abzweigen.

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