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Richtkranz hängt: Feuerwehr Cloppenburg feiert erstes großes Etappenziel

Die Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg hat endlich ihr Richtfest für das Erweiterungsgebäude des Feuerwehrhauses feiern können. Außerdem wurden zwei Fahrzeuge nachträglich eingeweiht.

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Der Richtkranz hängt, traditionsgemäß brachten die Zimmerleute ein Gedicht zu Gehör. Foto: Kessens

Der Richtkranz hängt, traditionsgemäß brachten die Zimmerleute ein Gedicht zu Gehör. Foto: Kessens

Ein erstes großes Etappenziel ist erreicht: Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Cloppenburg haben ihr Richtfest beim Erweiterungsgebäude des Feuerwehrhauses gefeiert. Gleichzeitig wurden zwei neue Einsatzfahrtzeuge offiziell eingeweiht, die zwar schon 2 Jahre im Einsatz sind, aber wegen der Corona-Beschränkungen noch nicht offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden konnten.

Dechant Bernd Strickmann (katholische Kirche) und Pastor Andreas Pauly (evangelische Kirche) nahmen die Segnung vor. Strickmann betonte, dass nicht die Fahrzeuge selbst gesegnet würden, sondern, die Menschen, die darin zum Einsatz gerufen werden. „Ihr Dienst am Nächsten ist somit Gottesdienst“, betonte er.

„Auf die Freiwillige Feuerwehr kann ich mich verlassen, wenn ich in eine Notsituation geraten bin.“Neidhard Varnhorn, Bürgermeister Cloppenburg

Stadtbrandmeister Horst Lade begrüßte zahlreiche Ehrengäste darunter Bürgermeister Neidhard Varnhorn und Altbürgermeister und Ehrenfeuerwehrmann Dr. Wolfgang Wiese, mit dem der Erweiterungsbau in die Wege geleitet wurde. Lades Dank galt den Handwerkerinnen und Handwerkern und den Nachbarschaftsfeuerwehren, die die Bereitschaft für diesen Abend übernommen hätten.

„Auf die Freiwillige Feuerwehr kann ich mich verlassen, wenn ich in eine Notsituation geraten bin“, sagte Bürgermeister Neidhard Varnhorn, „ihr leistet damit einen unschätzbaren Dienst für unsere Gesellschaft“, hob er dankend hervor. Der Stadtverwaltung und der Politik sei es ein wichtiges Anliegen, dass die Freiwillige Feuerwehr bestmöglich ausgerüstet, sei, betonte Varnhorn.

Wo ist der beste Platz für den Richtkranz? Neidhard Varnhorn (von links), Dieter Abshof, Horst Lade halten Ausschau. Foto: KessensWo ist der beste Platz für den Richtkranz? Neidhard Varnhorn (von links), Dieter Abshof, Horst Lade halten Ausschau. Foto: Kessens

Riegel als besondere Attraktion

Die Baumaßnahme startete Mitte 2021 und ist noch im vollen Gange. Es werden unter anderem neue Herren -und Damenumkleideräume, Sanitärbereiche, Versammlungs- und Schulungsräume sowie zusätzlich Unterstellmöglichkeiten für Anhänger und Material geschaffen.

Als einen Hingucker und einzigartige Konstruktion bezeichnete der Bürgermeister den Riegel, der über beide Hallen gebaut wurde. Auf 550 Quadratmeter entstehen weitere zusätzliche Räume. „Eine solch umfangreiche Umbaumaßnahme im laufenden Betreib ist nur möglich, wenn ihn alle mittragen“, wies Varnhorn hin, diese Bereitschaft ist absolut zu sehen.“Trotzdem sei der Brandschutz mit all seinen Herausforderungen vom Training bis zum Einsatz immer sichergestellt, machte er deutlich. „Dafür bin ich euch sehr dankbar“.

Auch dem Nachbarn, der Firma Kleier, dankte Varnhorn, denn die hintere Zufahrt du deren Firmengelände, sei manchmal arg strapaziert worden. Der stellevertretende Kreisbrandmeister Stefan Abshof überbrachte Grüße im Namen der Orts- und Gemeindebrandmeister. „Was heute passiert ist bemerkens- und bewundernswert, sagte er. Jörn Kreikebaum, Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta beglückwünschte die Feuerwehrleute zu diesem wichtigen Etappenziel und hob lobend den ehrenamtlichen Einsatz und die gute Zusammenarbeit hervor.

Vor dem neuen Fahrzeug: von links Dieter Abshof, Dieter Leuschner (stellv. Stadtbrandmeister), Horst Lade, Neidhard Varnhorn, Bernd Strickmann, Ulrich Lade (stellv. Stadtbrandmeister), Andreas Pauly. Foto: KessensVor dem neuen Fahrzeug: von links Dieter Abshof, Dieter Leuschner (stellv. Stadtbrandmeister), Horst Lade, Neidhard Varnhorn, Bernd Strickmann, Ulrich Lade (stellv. Stadtbrandmeister), Andreas Pauly. Foto: Kessens

Die Fahrzeuge:

  • LF-10: „Löschgruppenfahrzeug – 1000 Liter/Minute Pumpenleistung. Das Fahrzeug ist relativ klein und damit wendig. Das macht sich vor allem in kleineren Siedlungsstraßen positiv bemerkbar.
  • Der 14-63-10, umgangssprachlich „die Doka“ ist ein VW-Bully mit Doppelkabine und einer Pritsche. Platz ist für 5 Personen und eine Menge „Gepäck“. Im Brandeinsatz transportiert das Fahrzeug Material, Getränke und auch Personal an die Einsatzstelle.

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