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Richard Büssing wurde vor 65 Jahren zum Priester geweiht

Die katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Vechta würdigte das Jubiläum am Sonntag mit einem feierlichen Pontifikalamt mit Weihbischof Wilfried Theising.

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Leitete ab 1994 den Pfarrverband Vechta: Richard Büssing. Foto: Bischöflich Münstersches Offizialat/Hörnemann

Leitete ab 1994 den Pfarrverband Vechta: Richard Büssing. Foto: Bischöflich Münstersches Offizialat/Hörnemann

Richard Büssing wurde am 2. Februar 1961 in Münster zum Priester geweiht. Dieses 65-jährige Jubiläum würdigte die katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt am Sonntag mit einem feierlichen Pontifikalamt mit Weihbischof Wilfried Theising und einem anschließenden Empfang im Pfarrheim. Das geht aus einer Mitteilung des Bischöflich Münsterschen Offizialats hervor.

Theising würdigte im Gottesdienst zudem Pfarrer em. Franz-Josef Hachmöller aus Bakum. Auch er beging am 2. Februar sein eisernes Priesterweihejubiläum. Aus gesundheitlichen Gründen fand seine Feier im kleinen Rahmen im Pflegeheim statt. Hachmöller war viele Jahre Priester in Wilhelmshaven und lebt seit 2023 in Vechta. „In Vechta kann man alt werden“, hob Pfarrer Christoph Schwerhoff schmunzelnd hervor.

„Ich bin gerne hier gewesen“, stellte Richard Büssing am Ende des Gottesdienstes fest. In Maria Frieden habe er seine Gemeinde gefunden. „Ihr habt mir ein Zuhause gegeben, eine Familie, die ich liebe“, sagte der emeritierte Pfarrer dankbar. Der 1936 in Cloppenburg geborene Priester war 14 Jahre als Vikar eingesetzt, zunächst in Garrel, dann im Saterland und schließlich in Dinklage. 1975 wurde er Pfarrer in Vechta St. Maria Frieden und leitete ab 1994 den Pfarrverband Vechta.

Weihbischof würdigt die Treue und Beständigkeit des Jubilars

„Wir alle tragen durch die Taufe eine priesterliche Würde in uns“, erklärte Theising zur Eröffnung. Einige würden dazu berufen, diesen Dienst mit Leib und Seele auszufüllen. „Das wollen wir heute in besonderer Weise feiern“, betonte er. In seiner Predigt würdigte der Weihbischof die Treue und Beständigkeit des Jubilars. Er berichtete, dass Büssing von seinen 65 Priesterjahren bereits 51 Jahre in Vechta gewirkt habe, was „etwas ganz Außerordentliches“ sei.

Theising zitierte das Tagesevangelium: „Ihr seid das Licht der Welt. Ihr seid das Salz der Erde.“ Dies bedeute nicht, dass sie sich als die besseren Menschen fühlten. Vielmehr versuchten Christen, geprägt durch das Evangelium, Tag für Tag etwas in das gesellschaftliche Leben einzubringen. Der Weihbischof machte deutlich: „Der Priester gehört nicht sich selbst", sondern er gehöre durch die Weihe ganz zu Jesus Christus. Er würdigte Büssings Treue mit dem Wort „Bleiben“ aus dem Johannesevangelium. „Bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr am Weinstock bleibt, dann werdet ihr Frucht bringen.“

„Dieses Wort Bleiben, das ist, glaube ich, kennzeichnend für dein Leben und dein Wirken, lieber Richard“, predigte der Geistliche. An einem Tag wie diesem, mache das dankbar, „dass wir hier einen Priester erleben, der bei uns bleibt und bei uns ist“. Büssing habe die Gläubigen immer wieder zusammengeführt. Durch seinen priesterlichen Dienst hätten die Gemeindemitglieder ihre eigene Würde immer wieder erkannt und gesehen.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, bei dem auch viele Bannerabordnungen Flagge zeigten, sorgten das Kolpingorchester Vechta und der Kirchenchor Maria Frieden.

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