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Rechnungsführer geht und hinterlässt gut bestelltes Feld

Die Bether Kirchengemeinde St. Marien verliert ein über viele Jahre bekanntes Gesicht. Rechnungsführer Joseph Kollhoff tritt seinen Ruhestand an.

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Dank auf Distanz: Monsignore Dr. Dirk Költgen (links) verabschiedete den bisherigen Rechnungsführer Joseph Kollhoff.  Foto: Kessens

Dank auf Distanz: Monsignore Dr. Dirk Költgen (links) verabschiedete den bisherigen Rechnungsführer Joseph Kollhoff. Foto: Kessens

„Das Kürzel ‚i.R.‘ bedeutet nicht nur ‚im Ruhestand‘, sondern auch ‚in Reichweite‘, sagte Monsignore Dr. Dirk Költgen augenzwinkernd auf der coronabedingten Mini-Abschiedsfeier des Rechnungsführers der St.-Marien-Gemeinde Bethen, Joseph Kollhoff. „Denn wir werden noch häufig auf Ihren Erfahrungsschatz zurückgreifen müssen“, ergänzte er. Nach 37 Dienstjahren, zunächst als Provisor, dann ab 2007 als Rechnungsführer der fusionierten Gemeinden Bethen, Kellerhöhe-Hoheging-Bürgermoor und Varrelbusch, und insgesamt 45 Berufsjahren geht Joseph Kollhoff in die passive Phase der Altersteilzeit.

Große Entscheidungen prägten die Arbeit im Wallfahrtsort Bethen und in den dazugehörigen Gemeinden, fasste ­Monsignore Költgen die Dienstjahre zusammen. Dazu zählten unter anderem die Verwaltung der Kindergärten, Pflasterung der Friedhofswege, Renovierung der Basilika und Kapellen, Neugestaltung des Wallfahrtsplatzes, der Neubau des Pilgerhauses, die Neuerrichtung der Pfarrei St. Marien und zu guter Letzt die Neubauten der drei Kindergärten. „Es ist ein Multitasking-Arbeitsplatz, für den man nicht ausgebildet werden kann, sondern in den man mit viel Engagement hineinwachsen muss“, so Költgen.

Nachfolger übernimmt gut bestelltes Feld

Joseph Kollhoff sei mit den an ihn gestellten Herausforderungen gewachsen, und so stehe die Pfarrei wirtschaftlich erfolgreich und solide da und sei „bestens für die Zukunft aufgestellt“, lobte Költgen „seinen“ Rechnungsführer und überreichte ihm als Anerkennung und Dank das gesegnete „Bether Kreuz“.

Langeweile werde nicht aufkommen, meinte der Neu-Ruheständler, denn nun gäbe es Zeit für die Familie mit zwei Enkelkindern und den Garten.

Rückblickend betrachtet Kollhoff den Weltjugendtag mit 3000 Jugendlichen in Bethen als einen Höhepunkt seiner Tätigkeit, dazu die Eröffnung des Pilgerhauses. „Alle Gebäude sind gut in Schuss“, sagte Kollhoff, so dass er Nachfolger Rolf Budde ein gut bestelltes Feld übergeben könne. Seinen Kollegen dankte er für die „gute, kollegiale und wertschätzende Zusammenarbeit, die ich vermissen werde, denn es sind Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“.

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