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Rainer Dullweber steht Hegering Barßel vor

Die Mitglieder des Hegerings Barßel haben fast den gesamten Vorstand neu gewählt. Hegeringleiter Rudi Schulte legte sein Amt nach 17 Jahren nieder.

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Sie legen los: Schriftführer Jonny Passmann (von links), Vorsitzender Rainer Dullweber, stellvertretender Vorsitzender Steffen Haak und Kassenwart Roland Wolken. Foto: C. Passmann

Sie legen los: Schriftführer Jonny Passmann (von links), Vorsitzender Rainer Dullweber, stellvertretender Vorsitzender Steffen Haak und Kassenwart Roland Wolken. Foto: C. Passmann

Der Hegering Barßel hat für die kommenden 4 Jahre einen fast komplett neuen Vorstand. Nach 17 Jahren legte Hegeringleiter Rudi Schulte auf der Frühjahrsversammlung im Vereinslokal Herzog auf dem Carolinenhof sein Amt nieder. Sein Nachfolger ist Rainer Dullweber. Mit Steffen Haak als Stellvertreter und Roland Wolken als Kassenwart gibt es zwei weitere neue Gesichter in der Vorstandsetage. Lediglich Schriftführer Jonny Passmann blieb im Amt.

Bestätigt wurden Schießobmann Bernd Sobing und Hundeobmann Hans-Georg Niemeyer. Neuer Naturschutzobmann ist Sascha Boekhoff.

Mit dem Jagdsignal „Zu Begrüßung“ durch die Jagdhornbläsergruppe wurde die Versammlung, bei der auch elf neue Jäger in den Hegering aufgenommen wurden, eröffnet. Der scheidende Vorsitzende rief alle Weidmänner auf, nach wie vor den Fasan, aber auch den Hasen schon zu bejagen. Blühstreifen am Feldrand sind Lebensraum für viele Wildtiere. Wichtig sei daher eine Verbesserung der Biotope, meinte Schulte. Alle Jäger und Jägerinnen müssten alles versuchen, um den Lebensraum für Hasen und Fasan zu erhalten und zu verbessern. Hier gelte es, die Prädatoren noch stärker zu bejagen.

Keine Förderung für Heckenpflanzungen

„Wir müssen die Jagdgenossen dazu bewegen, dass sie kleine Flächen für Wildäcker und Anpflanzungen zur Verfügung stellen, um Wild anzulocken. Eventuell müssen die Weidmänner Flächen kaufen oder anpachten“, meinte Schulte. Für Heckenpflanzungen gibt es eine Förderung vom Landkreis. Ebenso gibt es eine Förderung zur Beschaffung von Saatgut im Rahmen des Projekts „Lebensraumverband Feldflur Niedersachsen“.

„Bitte macht davon Gebrauch“, so Barßels Hegeringleiter. Der Nutria müsse weiter verstärkt gestreckt werden. Die Schäden an Deichen und Uferböschungen seien groß.

Beim Streckenbericht verwies Schulte darauf, dass im Jagdjahr 2021/22 insgesamt 60 Böcke und 56 Ricken gestreckt wurden.

Zuschuss von 600 Euro für Bläsergruppe

Einen Zuschuss über 600 Euro erhält die Bläsergruppe. „Die Bläsergruppe ist das Aushängeschild des Vereins", begründete der Hegeringleiter den Zuschuss. Durchgeführt werden konnte die Taubenjagd in den einzelnen Revieren. Der Erlös für einen guten Zweck ging an den Sportverein Elisabethfehn.

Am Schießstand wurden verschiedene Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Derzeit laufen die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern über eine Verlängerung des Pachtvertrages. Zum Bau des Schießstandes der Kreisjägerschaft in Ahlhorn konnte Schulte vermelden, dass nach kurzfristigem Stillstand jetzt die Bauarbeiten weiter angelaufen sind.

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