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"Quantensprung": St.-Marienhospital Vechta  hat neues Hochleistungsmikroskop

Chefarzt Dr. Knut Frese sieht besondere Vorteile für die Cochlea-Implantationen in der HNO-Klinik. Das neue Gerät soll präzisere Eingriffe ermöglichen.

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Freut sich über ein neues Hochleistungsoperationsmikroskop: Dr. Knut Frese, Chefarzt der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie sowie plastische Operationen am St.-Marienhospital Vechta, meint, dass damit vor allem bei Cochlea-Implantationen neue Akzente gesetzt werden können. Foto: St.-Marienhospital Vechta

Freut sich über ein neues Hochleistungsoperationsmikroskop: Dr. Knut Frese, Chefarzt der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie sowie plastische Operationen am St.-Marienhospital Vechta, meint, dass damit vor allem bei Cochlea-Implantationen neue Akzente gesetzt werden können. Foto: St.-Marienhospital Vechta

Immer mehr Menschen klagen über Schwerhörigkeit bis hin zur Gehörlosigkeit. Betroffen seien auch junge Menschen, erläutert Dr. Knut Frese, Chefarzt der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie sowie plastische Operationen am St.-Marienhospital Vechta. Er freut sich über ein neues Hochleistungsoperationsmikroskop für seine Klinik, mit dem laut einer Mitteilung vor allem bei Cochlea-Implantationen neue Akzente gesetzt werden können.

"Denn wenn in besonderen Fällen von Schwerhörigkeit auch Hörgeräte nicht mehr helfen, kann eine Hörprothese in das Innenohr implantiert werden, ein sogenanntes Cochlea-Implantat“, erläutert der Chefarzt. Das neue Hochleistungsmikroskop mache Eingriffe noch präziser. Die Cochlea-Implantationen seien neben der Tumorchirurgie und plastischen Operationen einer der Schwerpunkte der Klinik und im Nordwesten nur an wenigen Kliniken zu finden.

Das neue Mikroskop unterstütze die mikrochirurgischen Eingriffe im Kopf-Hals-Bereich. Es stehe für eine schonende Behandlung höchster Qualität. Die neue Ausstattung sei auch wegen des Wachstums der HNO-Klinik wichtig, die einen immer größeren Zulauf aus dem Nordwesten erfahre, sagt Dr. Frese. Das neue Gerät sei ein Quantensprung, es werde auch von niedergelassenen HNO-Ärzten genutzt, die am St.-Marienhospital operierten. Das gesamte Einzugsgebiet umfasse rund 300.000 Menschen zwischen Oldenburg, Osnabrück und Bremen.

Eingriffe werden weitgehend ambulant durchgeführt

Die Klinik verfügt demnach über einen modernen Operationstrakt mit zwei Operationssälen für die HNO-Klinik, einer angeschlossenen Intensivtherapiestation und einem ambulanten Aufwachraum. Hochleistungsoperationsmikroskope, die Endoskopie für die oberen Atemwege und die "Schluckstraße", verschiedene Lasersysteme, ein intraoperatives Navigationssystem sowie ein Nervenmonitoring ermöglichten eine minimalinvasive, hochpräzise operative Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Soweit es geht, würden die Eingriffe ambulant durchgeführt. Zum operativen Leistungsspektrum gehörten die Mikrochirurgie des Mittelohres bei Kindern und Erwachsenen, die Cochlea-Implantat-Versorgung, implantierbare und knochenverankerte Hörgeräte, endoskopische Nasennebenhöhlenoperationen, ästhetische und funktionelle Nasenkorrekturen, Ohrmuschelplastiken sowie die operative Behandlung bösartiger Tumore im Kopf-Hals-Bereich.

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