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Projekt im Saterland: Christen in gelben Shirts reden an der Haustür über Gott

Das katholische Projekt "Misiones – Glauben leben" steht eine Woche lang im Saterland im Mittelpunkt. Neben den Hausbesuchen gibt es zahlreiche Aktionen wie Frauenfrühstück, Jugendmessen und Abendlob.

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Spaß am Glauben: Diese junge Menschen (mit Vertretern der Kirche) ziehen in die in dieser Woche im Projekt „Misiones – Glauben leben“ von Haus zu Haus. Dazu gehören (von links vorne) Georg Pugge, Schwester Aurika, Theresa Immler, Schwester Emilia, Pfarrer Ludger Fischer sowie (von links hinten) Johann Bechthoild, Pater Peda, Anneke Bechthold, Hannah Bechthold. Foto: M. Passmann

Spaß am Glauben: Diese junge Menschen (mit Vertretern der Kirche) ziehen in die in dieser Woche im Projekt „Misiones – Glauben leben“ von Haus zu Haus. Dazu gehören (von links vorne) Georg Pugge, Schwester Aurika, Theresa Immler, Schwester Emilia, Pfarrer Ludger Fischer sowie (von links hinten) Johann Bechthoild, Pater Peda, Anneke Bechthold, Hannah Bechthold. Foto: M. Passmann

In dieser Woche sind ein Dutzend junger Leute aus ganz Deutschland in der St.-Jakobus-Pfarrei im Saterland im Namen des Herrn unterwegs. Sie ziehen durch die Straßen, um die Menschen zu besuchen, ins Gespräch zu kommen über den Glauben, über Persönliches – eben alles, was die Menschen bewegt. Zu zweit gehen sie in gelben T-Shirts und mit einem Marienbild auf dem Arm von Tür zu Tür und hoffen, dass sich die Türen öffnen.

In der Kirche St. Peter und Scharrel in Scharrel bieten sie bis Freitag jeden Tag um 19 Uhr ein Abendlob an: gemeinsam beten und den Tag ausklingen lassen. Sie wollen die Freude am Glauben leben und neu entflammen. Die Hausbesuche bei möglichst vielen der 7700 Katholiken sind ein Kernstück des Schönstatt-Projektes "Misiones – Glauben leben", das in dieser Woche im Saterland stattfindet und am vergangenen Samstagabend in der Kirche St. Peter und Paul Scharrel mit einem Eröffnungsgottesdienst seinen Auftakt fand.

Das Projekt läuft noch bis zum kommenden Sonntag (3. April). Dann endet die missionarische Projektwoche um 10.30 Uhr mit einem Abschlussgottesdienst in der Kirche St. Petrus Canisisus in Sedelsberg.

Eigentlich sollte das Projekt schon 2020 stattfinden

Ursprünglich sollte misiones im September 2020 ins Saterland kommen. Im Frühjahr 2020 schon gab es ein gemeinsames Planungstreffen in Schönstatt. Wegen der Pandemie musste dann alles verschoben werden. "Wir freuen uns, dass es nun endlich geklappt hat. Wir wollen mit der Woche versuchen, dass der Glaube wieder lebendiger gestaltet werden kann. Was die Menschen dann daraus machen, müssen sie selbst entscheiden", sagte Georg Pugge, einer der Organisatoren.

Zum Auftakt hieß Pfarrer Ludger Fischer die jungen Christen, darunter zwei Schwestern und einen Pater der Schönstatt-Bewegung, in seiner Pfarrei willkommen. Die Verantwortlichen haben vor Ort eine Reihe von Veranstaltungen geplant.

Neben den Hausbesuchen gibt es Gottesdienste, Frauenfrühstück, Senioren-Nachmittag, offenes Café-Angebot, drei thematische Hausgesprächskreise, Jugendmessen, einem Männerabend unter dem Motto "Trink mit Gott" und tägliches Abendlob. Am heutigen Montag geht es um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg in Strücklingen mit anschließendem Frauenfrühstück im Pfarrheim weiter. Am Nachmittag ist dann ein Misiones-Café in Sedelsberg.

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