Zwei Männer aus Löningen und Molbergen müssen mit Strafverfahren rechnen, weil sie sich sturzbetrunken ans Lenkrad gesetzt hatten. Davon muss man angesichts der Ergebnisse von Atemalkoholtests ausgehen.
Im Fall eines 39-Jährigen aus Löningen kommen wohl gleich mehrere Strafverfahren zusammen. Wie die Polizei am Samstag berichtet, wollte ihn die Besatzung eines Streifenwagens auf der Bundesstraße 213 bei Löningen stoppen. Anlass der Kontrolle in der Nacht zu Samstag war der Umstand, dass an dem Fahrzeug keine Kennzeichen angebracht waren.
Flucht vor der Polizei endet mit einem Unfall
Am Streifenwagen wurden die Anhaltesignale gegeben, doch der Fahrer trat nun aufs Gaspedal. Die Flucht war allerdings nur von kurzer Dauer. Denn in Höhe der Bremer Straße / Bahnhofsallee geriet der Wagen laut Polizeiangaben von der Fahrbahn. Das Auto fuhr erst gegen einen Busch, dann gegen einen Ampelmast. Letztlich blieb das Auto am Zaun eines gegenüberliegenden Grundstücks stehen.
Der 39-Jährige aus Löningen blieb bei dem Unfall unverletzt, schien aber deutlich unter dem Einfluss von Alkohol zu stehen. Ein Atemalkoholtest liefert das Ergebnis von 2,19 Promille. Normalerweise hätten die Beamten an Ort und Stelle den Führerschein beschlagnahmt. Nur: Der Mann besitzt keine Fahrerlaubnis. Den Unfallschaden beziffert die Polizei auf rund 23.000 Euro.
Schon am Freitagnachmittag stoppt die Polizei einen 48-Jährigen aus Molbergen auf dem Kneheimer Weg in Molbergen. Auch bei dieser Kontrolle habe es Anlass für einen Atemalkoholtest gegeben. Das bemerkenswerte Ergebnis: 4,16 Promille. Die Entnahme einer Blutprobe wurde veranlasst. Den Führerschein musste der Molberger bereits abgeben.