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Plötzlich wurde es dunkel: Unwetter zieht über das Oldenburger Münsterland

Am Dienstagabend starteten schwere Gewitter und Starkregen. Die Großleitstelle in Oldenburg wurde in der Folge voll nachbesetzt.

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Das schwere Gewitter zog am Dienstagabend auch über den Landkreis Cloppenburg. Foto: Hermes

Das schwere Gewitter zog am Dienstagabend auch über den Landkreis Cloppenburg. Foto: Hermes

Ein schweres Gewitter ist am Dienstagabend über weite Teile des Landkreises Cloppenburg gezogen, in der Folge wurde die Großleitstelle in Oldenburg voll nachbesetzt. Das bestätigte Stefan Abshof auf Nachfrage von OM-Medien. Der Abteilungsleiter Einsatz berichtete unter anderem von größeren Wasseransammlungen wie zum Beispiel auf der Hagenstraße in Cloppenburg.

Einige Haushalte in Cloppenburg berichteten von Stromausfällen. Zudem gingen seit 21.25 Uhr zahlreiche Notrufe ein, mehrere Feuerwehren mussten ausrücken. Betroffen waren zum Beispiel Cloppenburger und Garreler Einsatzkräfte, auch im Nordkreis rückten diese aus. So war eine Tiefgarage in Friesoythe mit Wasser vollgelaufen, hier standen drei Pkw. Die Feuerwehr Scharrel war dort im Einsatz, auch die Gehlenberger Kameraden waren zu mehreren Einsätzen ausgerückt. Wie Thomas Giehl von der Kreisfeuerwehr außerdem mitteilte, waren mehrere Kräfte und das Technische Hilfswerk beim Friesoyther Krankenhaus vor Ort. Dort war Wasser in den Technikbereich gelaufen.

Foto: Feuerwehr Garrel
Zerstörte Scheibe bei Zimmermann in Friesoythe. Foto: Hermes
Das Hallendach bei Zimmermann in Friesoythe ist teilweise eingestürzt. Foto: Hermes
Die Wassermassen vor dem Restaurant Kalli an der Hauptstraße in Garrel. Foto: Feuerwehr Garrel
In einem Bach in Garrel stand das Wasser ebenfalls hoch. Foto: Feuerwehr Garrel
Foto: Feuerwehr Barßel
Foto: Feuerwehr Barßel
Das Wasser im Restaurant Kalli drückt aus dem Keller bis nach oben. Foto: Restaurant Kalli
Wasser war auch in das Friesoyther Krankenhaus gelaufen. Foto: Feuerwehr Scharrel
Das THW unterstützte beim Einsatz am Friesoyther Krankenhaus. Foto: Feuerwehr
Garrel war besonders von dem Starkregen betroffen. Foto: Feuerwehr Garrel
In Neuscharrel musste ein Keller ausgepumpt werden. Foto: Feuerwehr Gehlenberg
Foto: Feuerwehr Garrel
Eine Tiefgarage in Friesoythe mit drei Pkw war ebenfalls vollgelaufen. Foto: Feuerwehr Scharrel
Die Bilder sind in der Schulstraße in Altenoythe entstanden. Foto: Christoph Kreilkamp
Die Bilder sind in der Schulstraße in Altenoythe entstanden. Foto: Christoph Kreilkamp
Die Bilder sind in der Schulstraße in Altenoythe entstanden. Foto: Christoph Kreilkamp
Das Roland-Werk in Garrel. Foto: Feuerwehr Garrel
Foto: Feuerwehr Garrel
Foto: Feuerwehr Scharrel
Sandsäcke wurden zum Friesoyther Krankenhaus gebracht. Foto: Feuerwehr Scharrel

In diesem Zusammenhang wies Abshof darauf hin, dass der Notruf in wirklichen Notfällen gerufen werden sollte, die Leitungen dürften nicht unnötig belegt sein: „Wenn Keller mit Wasser vollgelaufen sind, greift die Pumpe erst ab einer gewissen Höhe. Und vielleicht kann auch der ein oder andere Nachbar mit unterstützen.“ So müsse nicht zwingend immer sofort die Feuerwehr ausrücken.

Zudem hat die Großleitstelle die Homepage www.keinnotfall.de freigeschaltet. Hier können online kleinere Schadensbilder gemeldet werden. Auch der Landkreis Vechta war betroffen, so meldete die dortige Leitstelle um 22.52 Uhr einen Blitzeinschlag am Rispenweg in Calveslage.

Eine Tiefgarage mit drei Pkw ist in  in Friesoythe mit Wasser vollgelaufen. Foto: Feuerwehr ScharrelEine Tiefgarage mit drei Pkw ist in in Friesoythe mit Wasser vollgelaufen. Foto: Feuerwehr Scharrel

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