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Pius-Stift: 24 weitere Bewohner positiv

Die ersten Ergebnisse der zweiten Reihentestung bei 265 Bewohnern im Cloppenburger Seniorenheim sind da. Weitere werden in den nächsten Tagen erwartet.

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Foto: Alvarez

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24 weitere Bewohner im Seniorenheim St.-Pius-Stift sind positiv getestet worden. "Wir hoffen und wünschen uns, dass die Krankheitsverläufe bei unseren Bewohnern weiterhin mit sehr schwachen beziehungsweise keinen Symptomverläufen weitergehen", erklärte Einrichtungsleiter Matthias Hermeling am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Die Abstriche wurden im Rahmen einer zweiten Reihentestung genommen, da es zu Infektionen in verschiedenen Bereichen des Seniorenheims gekommen war. "Mit den vorhergehenden Testungen über den Landkreis und durch Hausärzte wurden 33 Bewohner positiv getestet", so Hermeling weiter. Zudem befinden sich 17 positiv getestete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie acht Pflegekräfte als K1-Person in häuslicher Quarantäne.

Getestet wurden 265 Bewohner, Infektionsschwerpunkt ist laut Hermeling der Wohnbereich 2 im Stammhaus mit dem geschützten Bereich. Einzelne positive Ergebnisse kommen zudem auch aus anderen Wohnbereichen. Die ersten Bewohner seien bereits aus der Quarantäne entlassen und täglich kommen weitere hinzu.

Teilweise Besuchsverbot ausgesprochen

"Für die Wohnbereiche, mit den positiven Bewohnern, haben wir ein Besuchs- und Betretungsverbot ausgesprochen, um das Infektionsgeschehen zu bremsen", sagt Hermeling. Zudem sei die „Gemeinschaft“ aufgelöst worden, alle nehmen ihre Mahlzeiten in den Zimmern ein. Die Versorgung finde zurzeit mit Schutzausrüstung statt.

Die meisten positiv Getesteten seien bisher ohne Krankheitssymptome. Einige haben leichte Symptome und bei einer Bewohnerin habe sich der Krankheitsverlauf verschlechtert, nach dem sie rund eineinhalb Wochen symptomfrei gewesen ist.

Weitere Ergebnisse stehen noch aus

Nun stehen noch die Ergebnisse der 350 Abstriche bei Mitarbeitern sowie der Bewohner (20) und aller Beschäftigten (26) der Abteilung Phase F in Emstek aus, sie wurden am Mittwoch und Donnerstag getestet.

Wie Hermeling erklärt, habe das Gesundheitsamt mit weiteren positiven Ergebnisse gerechnet. "Negative Testergebnisse sagen lediglich aus, dass jemand bei der Testung nicht als infektiös gilt. Somit kann aus einem negativen Ergebnis von der ersten Reihentestung durch aus ein positives werden", erklärt Hermeling. Auch er hatte zumindest für den geschützten Bereich, in dem überwiegend demente Bewohner leben, damit gerechnet: "Eine Zimmerquarantäne und die Hygienemaßnahmen sind bewohnerseitig fast nicht einzuhalten."

Die Beschäftigten seien weiter sehr motiviert und würden ihr Bestes geben, auch wenn die Arbeitsbelastung weiterhin zunehme. "Wir wünschen allen Erkrankten mit Ihren Familien ganz viel Kraft und Zuversicht, um durch diese schwierige Phase zu kommen", sagt der Leiter.

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