Pfarrer Ludger Becker ist der neue Dechant für Dekanat Friesoythe
Bischof Genn hat den Geistlichen aus Barßel zum Nachfolger von Michael Borth ernannt. Borth war von Friesoythe nach Essen gewechselt.
Hans Passmann | 31.03.2021
Bischof Genn hat den Geistlichen aus Barßel zum Nachfolger von Michael Borth ernannt. Borth war von Friesoythe nach Essen gewechselt.
Hans Passmann | 31.03.2021

Neuer Dechant: Pfarrer Ludger Becker.Foto: Passmann
Der Barßeler Pfarrer Ludger Becker ist neuer Dechant für das Dekanat Friesoythe. Der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, hat ihn dazu für die kommenden sechs Jahre ernannt. Die Amtszeit beginnt am 1. April und endet am 31. März 2027. Damit tritt der Barßeler Geistliche das Erbe des ehemaligen Friesoyther Pfarrers, Michael Borth, an, der mittlerweile von Friesoythe nach Essen gewechselt hat. Becker war bereits Stellvertreter (Definitor) und führte die Amtsgeschäfte nach dem Weggang von Borth, der das Amt seit 2010 bekleidet hatte. Mit Becker bekleidet erstmals ein Pfarrer aus der Gemeinde Barßel das Amt des Dechanten, der nun als Vertreter des Bischofs im Dekanat und Sprecher des Dekanats beim Bischof fungiert. Er informiert die jeweils zuständigen Gremien im pastoralen Dienst über Entwicklungen im Bistum sowie Planungen und Anliegen des Bischofs. Außerdem nimmt er an den Dekantenkonferenzen teil und vertritt dort die Anliegen des Dekanats. Ludger Becker ist nun außerdem Mitglied der Kreisdekanatsversammlung. Zudem kümmert er sich um die Priester, Diakone, Ordensleute und hauptamtlichen Laien in der Seelsorgearbeit. "Es ist nicht wichtig, was man möchte, sondern was Gott von einem will." Ludger Becker wurde als „Spätberufener“ 2005 zum Priester im Dom zu Münster geweiht. Seit 2009 ist er Pfarrer in Barßel. Zuvor versah er seinen kirchlichen Dienst in der Pankratius-Kirchengemeinde im nordrhein-westfälischen Emsdetten. Vor seinem Priesterleben erlernte Becker den Beruf des Einzelhandelskaufmanns. Erst später, während der Bundeswehrzeit in Ahlhorn, reifte in ihm der Gedanke, Priester werden zu wollen. Dort sei ihm klar geworden, „dass es im Leben nicht wichtig ist, was man möchte, sondern was Gott von einem will“. Das Abitur holte Becker im Klemens-Hofbauer-Kolleg in Bad Driburg nach. Der Weg sei dann für ihn klar gewesen und er habe mit dem Theologiestudium in Münster und Brixen (Südtirol) begonnen, erzählt er. Die Praxisausbildung als Diakon folgte in Metelen/Steinfurt und später in Borken (Westfalen).
Fakten:
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