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Osterfeiner Sportgelände erhält ein angemessenes Umfeld

Alle Hände voll zu tun haben die Mitarbeiter des Dammer Betriebs Garten- und Landschaftsbau Gisela Hellebusch. Ungezählte Pflastersteine sind schon verlegt. In 6 Wochen soll alles fertig sein.

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Er hat den Plan: Michael Hellebuschs Mitarbeiter gestalten das Umfeld des Osterfeiner Sportgeländes um. Foto: Lammert

Er hat den Plan: Michael Hellebuschs Mitarbeiter gestalten das Umfeld des Osterfeiner Sportgeländes um. Foto: Lammert

Staub weht über das Gelände vor Sporthalle, Sportplatz und Schützentreff in Osterfeine. Mitarbeiter des Unternehmens Garten- und Landschaftsbau Gisela Hellebusch flexen graue Pflastersteine passend für das Verlegen.

Andere sammeln Eisenbänder, die bis vor kurzen noch Pflastersteine auf Paletten gesichert haben, in einem großen Plastiksack. Hellebusch hat den Auftrag der Umgestaltung als Generalunternehmer erhalten.

Mit jedem verlegten Stein rückt die Fertigstellung des Bereichs wieder ein Stückchen näher. Noch wird es aber nach einer Einschätzung des Hellebusch-Betriebsinhabers Michael Hellebusch etwa 6 Wochen dauern, bis auch der letzte Randstein gesetzt ist, die Arbeiten im Zuge des Programmes "Dorfentwicklung Damme-Ost" beendet sind und abgerechnet werden können.

Wintereinbruch und Lieferschwierigkeiten verzögern Fertigstellung

Eigentlich, sagt die Fachbereichsleiterin Planen im Dammer Rathaus, Kerstin Biestmann, hätte Ende dieses Monats alles abgeschlossen sein sollen. Aber der Wintereinbruch im Februar sowie corona-bedingte Lieferengpässe hätten zu der Verzögerung geführt.

Michael Hellebusch nennt noch einen weiteren Grund: Die Arbeiter mussten wegen einer extrem dicken Mutterbodenschicht im Straßenraum, in dem neue Regenkanalrohre verlegt wurden, viel mehr Erdreich auskoffern als ursprünglich geplant.

Im Zuge des Genehmigungsverfahrens hatte der Landkreis Vechta ganz am Ende zudem noch darauf gedrungen, im Einmündungsbereich der beiden Klünenberg genannten Straßen beim sogenannten Rentnertreff-Platz am Ende der neuen Kanalisation einen etwa 180 Kubikmeter fassenden Stauraumkanal einzubauen.

Der soll bei starken Regenfällen das Wasser sammeln und über einen Drosselschacht nach und nach an den Graben an der Straße Klünenberg abgeben. Die neuen Kanalrohre hatte die in Bramsche ansässige Straßenbaufirma Dallmann als Hellebusch-Subunternehmerin verlegt.

Das alles ist aber längst abgehakt. Die beiden Parkplätze vor und neben der alten Umkleidekabine sowie hinter dem Schützentreff sind fertiggestellt, weitgehend gilt das auch für die Stellplätze vor dem Sportplatz, der Sporthalle und dem Schützentreff.

Am Ende gibt es knapp 200 gepflasterte Stellplätze

Insgesamt entstünden im Zuge der Umgestaltung des Geländes knapp 200 gepflasterte Stellplätze, erklärt Dammes Klimaschutzmanager Roman Fehler, der das Dorfentwicklungsprogramm begleitet.

In der Woche nach Ostern wollen die Hellebusch-Mitarbeiter nach einem festgelegten und mit dem Werlter Diplom-Ingenieur Richard Gertken, der die Umgestaltung geplant hat, abgestimmten Plan die Pflanzen setzen. Dazu gehören nach Worten Michael Hellebuschs unter anderem Feldahorne, Baumhaseln, Kirschlorbeer und eine Hainbuchenhecke.

Verlegemaschine schafft 1300 Quadratmeter am Tag

Umfangreich dürfte noch die Pflasterung der Straße Klünenberg ab dem neu gestalteten Parkplatz hinter dem Schützentreff bis zum Rentnertreff werden. Die Hellebusch-Mitarbeiter werden die Fahrbahndecke mittels einer ausgeliehenen Pflasterverlegungsmaschine auf einer Länge von 257 Metern und in einer Breite von 4,5 Metern mit grauen Betonsteinen pflastern, die 30 Zentimeter lang, 20 Zentimeter tief und 10 Zentimeter dick sind. Im Bereich bis zum Schützentreff entsteht zudem ein Parkstreifen.

Mit der Verlegemaschine ist nach Worten Hellebuschs ein schnelles Arbeiten möglich. Bei optimalen Bedingungen schaffe sie 1300 Quadratmeter Pflasterfläche an nur einem Tag.

Die Gesamtkosten für die Umgestaltung des Sportplatzumfeldes belaufen sich nach Angaben Kerstin Biestmanns auf 704.000 Euro. Weil Osterfeine im Dorfentwicklungsprogramm ist, übernimmt das Land Niedersachsen 53 Prozent der Summe.

Noch bleibt viel zu tun für die Hellebusch-Mitarbeiter. Aber schon jetzt ist zu erkennen, dass das Areal vor dem Sportgelände gewinnen wird.  Foto: LammertNoch bleibt viel zu tun für die Hellebusch-Mitarbeiter. Aber schon jetzt ist zu erkennen, dass das Areal vor dem Sportgelände gewinnen wird.  Foto: Lammert

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