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Omikron breitet sich im Landkreis Cloppenburg weiter aus

Die Zahlen steigen: Mittlerweile wurde bei 31 Infektionen die Virusvariante gefunden. Der Landkreis lässt daher jeden positiven Test auf eine Mutation untersuchen. Am Donnerstag sind es 69 neue Fälle.

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„Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich vor Treffen an Silvester und in den Tagen danach selbst oder in einem Testzentrum testen zu lassen“, betont Kreissprecher Rühl. Symbolfoto: Hermes

„Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich vor Treffen an Silvester und in den Tagen danach selbst oder in einem Testzentrum testen zu lassen“, betont Kreissprecher Rühl. Symbolfoto: Hermes

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich im Landkreis Cloppenburg weiter aus: Dem Gesundheitsamt liegen weitere 6 Fälle vor, in denen es sich um eine Ansteckung mit der mutierten Virusvariante handelt. Das berichtet die Kreisverwaltung am Donnerstag. Damit sind mittlerweile 31 Omikron-Infektionen im Kreisgebiet durch eine Genomsequenzierung bestätigt worden. Die Omikron-Variante weist viele verschiedene Mutationen auf und gilt nach ersten Erkenntnissen als ansteckender als bisherige Varianten. 

"Die Fälle haben keinen erkennbaren Schwerpunkt und treten praktisch in jeder Altersgruppe auf", berichtet Kreissprecher Sascha Sebastian Rühl. Angesichts dieser Entwicklung habe der Landkreis reagiert und untersuche aktuell jede Neuinfektion auf eine Mutation, "um so viele Omikron-Fälle wie möglich aufdecken zu können". Dadurch würden im Kreis Cloppenburg aber auch mehr Fälle als in anderen Orten aufgedeckt. In der Regel werde sonst nur jede zehnte Probe stichprobenartig sequenziert. Außerdem wurde die Betriebszeit des kreiseigenen Testzentrums ausgeweitet, in dem Abstriche von Kontaktpersonen und per Schnelltest positiv Getesteten für die Laboruntersuchung genommen werden.

Zudem weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass nach einer positiven Sequenzierung mit der Omikron-Variante enge Kontaktpersonen und positiv Getestete eine 14-tägige Quarantäne einhalten müssen. "Der Beginn der Quarantäne richtet sich nach dem Datum des Tests beziehungsweise nach dem Tag des letzten Kontakts mit einer positiv getesteten Kontaktperson", erläutert Rühl. Betroffene können sich nicht mehr aus der Quarantäne "freitesten".

Gesundheitsamt registriert 69 Neuinfektionen

Angesichts der Entwicklung bittet die Kreisverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, sich auch an den Feiertagen zum Jahreswechsel an die geltenden Corona-Regeln zu halten. Das Infektionsrisiko ist derzeit sehr hoch. Insbesondere am Silvesterabend soll die Bevölkerung auf die Hygieneempfehlungen und Kontaktbeschränkungen achten. "Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich vor Treffen an Silvester und in den Tagen danach selbst oder in einem Testzentrum testen zu lassen", betont Rühl. Das reduziert die Ansteckungsgefahr deutlich.

Das Gesundheitsamt hat unterdessen 69 Neuinfektionen registriert. Die Fälle am Donnerstag verteilen sich über alle 13 Städte und Gemeinden. Die meisten Infektionen gibt es in Cloppenburg (+15). Gleichzeitig gelten 64 Personen als genesen. Damit steigt die Zahl der aktiven Infektionen im Landkreis Cloppenburg auf 463 (Vortag: 458). 

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet werden aktuell 4 Infizierte stationär behandelt. Davon liegen 2 Patienten auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz für Cloppenburg ist wie bereits berichtet gestiegen und beträgt am Donnerstag 107,7.

Impfungen am 8. und 9. Januar im Kreishaus geplant

Die mobilen Impfteams des Landkreises haben im November und Dezember 1577 Erst-, 1087 Zweit- und 12.520 Booster-Impfungen durchgeführt. Seit Mittwoch sind zudem neue Impftermine im neuen Jahr buchbar. 

Für den 8. und 9. Januar 2022 (Samstag und Sonntag) bietet der Landkreis ein Impfwochenende im Kreishaus an. "Dort werden die Impfteams von 8 bis 12 sowie 13 bis 18 Uhr Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen durchführen, teilt die Kreisverwaltung mit. Erforderlich ist eine vorherige Anmeldung unter www.impfung-clp.de.

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