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OM-Zukunftsmacherin 2023: So verlief die Preisverleihung

Marion Schouten ist die diesjährige Preisträgerin. Die Veranstaltung soll möglichst viele engagierte Frauen aus der Region zusammenbringen. Das ist erneut gelungen. (mit Video & Galerie)

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Strahlende Gewinnerin: Marion Schouten ist die OM-Zukunftsmacherin 2023. Foto: M. Niehues

Strahlende Gewinnerin: Marion Schouten ist die OM-Zukunftsmacherin 2023. Foto: M. Niehues

"Ich bin zwar jetzt die Zukunftsmacherin, aber hier stehen nur Zukunftsmacherinnen", sprach Marion Schouten, nachdem sie die Auszeichnung entgegennahm. Marion Schouten ist die OM-Zukunftsmacherin 2023. Den Preis vergaben die OM-Medien am Donnerstagabend in Garrel – nach dem Auftakt im vergangenen Jahr – zum zweiten Mal.

Marion Schouten war bereits 2022 zu Gast bei der Veranstaltung, erzählte sie, und damals sei sie durchaus skeptisch gewesen, verriet sie. Doch: Sie habe „so motiviert“ die Veranstaltung verlassen und „tolle Frauen auf Augenhöhe kennengelernt“. Der Abend habe sie bereichert und sie sei deshalb froh, wieder dabei sein zu dürfen.

Preisträgerin ist bei Youtube erfolgreich

80 Frauen aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta waren zu der diesjährigen Preisverleihung eingeladen worden. Der Jury – besetzt war diese mit Silvia Breher (CDU-Bundestagsabgeordnete, Lindern), Christine Grimme (Grimme Gruppe, Damme), Tanja Sprehe (Bereichsleiterin Marketing & Innovation, Pöppelmann, Lohne), Stella Böckmann (Mitglied im Team Geschäftsführung Böckmann-Fahrzeugwerke Lastrup), Tanja-Vera Asmussen (Vorstand Landessparkasse zu Oldenburg) sowie OM-Medien-Chefreporterin Anke Hibbeler – wurden 15 von ihnen als Nominierte für die Auszeichnung vorgelegt. Letztlich kürte die Jury Marion Schouten zur Gewinnerin.

Jury-Mitglied Stella Böckmann hielt zuvor die Laudatio auf Marion Schouten. Die 39-jährige Floristin aus Cloppenburg ist vor allem wegen ihrer YouTube-Videos über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Als Böckmann die Follower- und Klickzahlen – 115.000 Follower und 500.000 Klicks – nannte, gab es spontan Applaus für den Erfolg. „Früher wollte sie nur Cloppenburg schöner machen, heute ganz Deutschland“, sagte Böckmann.

Die anderen nominierten Frauen spendeten der Gewinnerin viel Beifall. Sie konnten zwar den Award nicht mit nach Hause nehmen, hatten aber am Abend die Möglichkeit, untereinander ins Gespräch zu kommen. Das war auch die ursprüngliche Intention von Silvia Breher, der Ideengeberin für den Preis. Im Rahmen des Auftakts im vergangenen Jahr erklärte sie, dass sie sich eine Vernetzung der Frauen über den Abend, über Kreis- und Branchengrenzen hinaus wünscht. Das war bereits nach der ersten Ausgabe der OM-Zukunftsmacherin gelungen und soll fortgeführt werden.

Julia Kahle sprach über ihr Startup

Zu Wort kam am Abend darüber hinaus Julia Kahle, Mitgründerin und Geschäftsführerin des Startups heynannly. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die Eltern und Nannies beziehungsweise Alltagsbegleiterinnen oder -begleiter miteinander vernetzt, um Betreuungslücken zu schließen. Heynannly soll die Vereinbarkeit von Betreuung und Beruf einfacher gestalten.

Im Gespräch mit OM-Medien-Reporterin Sandra Hoff und OM-Medien-Chereporterin Anke Hibbeler, die während der Veranstaltung gemeinsam durch den Abend führten, berichtete Kahle, wie es überhaupt dazu kam und wie sich das Unternehmen aktuell macht. Schließlich gründete Kahle es gemeinsam mit Anna Schneider mitten in der Corona-Pandemie.


Foto: Mos Bild Fotografie
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Foto: M. Niehues
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Mehr als 20.000 Nannies werden mittlerweile über die Plattform vermittelt, ließ Kahle wissen. Als die Pandemie über sie und ihre Familie – sie hat 2 Kinder – einbrach, sei das eine „Katastrophe“ gewesen. Beide Eltern in Vollzeitjobs und Homeschooling – das sei zu viel gewesen. Sie habe ihren Job in einer Führungsposition gekündigt und über ein Netzwerk ihre Mitgründerin Anna Schneider kennengelernt. Mit heynannly sollen Betreuungszeitenlücken geschlossen werden, doch keine Kitas ersetzt werden. Für diese Einrichtungen müsse „Wertigkeit“ geschaffen werden, sagte Kahle. Auf die Frage, welchen Ratschlag sie anderen Frauen gegeben würde, die gründen wollen, antwortete Kahle, dass man Mut haben und es einfach probieren solle. Und: „Gründet nicht allein.“

Während die Gäste untereinander in Gespräch kamen, begleiteten Dr. Cäcilia Klaus (Violine), Sigrid Hellmann (Flöte) sowie Nils Janssen (DJ) musikalisch durch den Abend.

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