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Neue Kita deckt Bedarf in Emstek

Viergruppig wird die Einrichtung und kann sowohl von Krippen- als auch von Kindergartenkindern genutzt werden. Fertigstellung ist für Mitte 2022 geplant.

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Auf der Baustelle: Hans-Georg Fangmann (von links), Josef Behrens und Franz-Josef Robke als Vertreter des Kirchenausschusses, Reiner kleine Holthaus (Erster Gemeinderat), Bürgermeistert Michael Fischer, Architekt Ewald Wehry, Bauamtsleiter Franz-Josef Rump und Kirchenprovisor Heinz Prenger. Foto: erk

Auf der Baustelle: Hans-Georg Fangmann (von links), Josef Behrens und Franz-Josef Robke als Vertreter des Kirchenausschusses, Reiner kleine Holthaus (Erster Gemeinderat), Bürgermeistert Michael Fischer, Architekt Ewald Wehry, Bauamtsleiter Franz-Josef Rump und Kirchenprovisor Heinz Prenger. Foto: erk

Die Nachfrage nach Kita-Plätzen ist in der Gemeinde Emstek größer als das Angebot. Kurzfristig soll vorbehaltlich aller Genehmigungen zum August 2021 ein Ausweichquartier an der Kampstraße geschaffen werden. Langfristig wird der Bedarf mit dem Kindergartenneubau an der Margarethenstraße gedeckt. Am Mittwoch wurde das Projekt vorgestellt.

"Alt und Jung" nebeneinander

Die viergruppige Kita wird voraussichtlich im Sommer 2022/23 ihren Betrieb aufnehmen und schließt sich unmittelbar an das Seniorenzentrum an. Der Platz ist bewusst gewählt, denn "Alt und Jung" sollen nach einem neuen Konzept voneinander profitieren, wie Kirchenprovisor Heinz Prenger erklärte. Studien dazu würden zeigen, dass dies eine positive Entwicklung für beide Seiten ist.

Träger ist die katholische Kirchengemeinde, die sich mit zehn Prozent an den Gesamtkosten von rund 2,8 Millionen Euro beteiligt. Die restlichen 90 Prozent zahlt die Kommune. "Wir arbeiten seit Jahren mit den kirchlichen Trägern gut zusammen", unterstrich Bürgermeister Michael Fischer.

WC ist auch vom Park aus zugänglich

In das Gebäude werden 2 behindertengerechte Toiletten integriert, die auch einen Wickeltisch beinhalten. Diese sollen von außen zugänglich sein – auch außerhalb der Öffnungszeiten des Kindergartens. Damit wird einem oft gehörten Wunsch Rechnung getragen, Sanitäreinrichtungen am Mehrgenerationenpark zu schaffen.

Mit der neuen Kita, deren 4 Gruppenräume sowohl für Kindergarten- als auch für Krippenkinder genutzt werden können, ist das Gelände an der Margarethenstraße aber noch längst nicht ausgefüllt. Im Sommer sollen dort die Arbeiten für die Erweiterung des Seniorenzentrums starten. Die Sozialstation soll dort ihren Platz haben, aber auch die Tagespflege und es wird eine Einheit für Menschen mit Demenz geschaffen. Darüber hinaus soll es eine Art von Wohngemeinschaften geben.Vier Komplexe, in denen die Menschen zu sechst leben, sind geplant. Das Konzept sieht dabei eine Form von ambulant betreutem Wohnen vor.

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