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Neubürger informieren sich in Emstek über Angebote

Das Rathausverwaltung hatte nach 6 Jahren wieder eingeladen und viele Zugezogene kamen. Zahlreiche Vereine nutzten die Gelegenheit, sich zu präsentieren.

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Vielfalt: Mit Musik und Kultur, Landfrauen und Frauengemeinschaft, Sport und Geschichte, Retter und Schützen sowie weiteren Gruppen wurde das breite Spektrum an Angeboten in der Gemeinde Emstek gezeigt. Foto: Vorwerk

Vielfalt: Mit Musik und Kultur, Landfrauen und Frauengemeinschaft, Sport und Geschichte, Retter und Schützen sowie weiteren Gruppen wurde das breite Spektrum an Angeboten in der Gemeinde Emstek gezeigt. Foto: Vorwerk

"Die Vereine mit ihren Ehrenamtlichen halten das Gemeindeleben am laufen." Das sagte Marc Irmer, Vorsitzender des Ausschusses für Familien, Kultur, Jugend und Sport, auf dem 4. Neubürgerempfang im Emsteker Rathaus. Und eine ganze Reihe von Vereinen zeigten sich, hatten Stellwände mit Informationsmaterial bestückt und suchten das Gespräch mit den Neubürgern.

Die Eingeladenen sind in den vergangenen 6 Jahren in die Gemeinde gezogen.  Eigentlich findet dieses Treffen alle 3 Jahre statt. Aber Corona hat den Terminkalender gehörig durcheinander gewirbelt. Der Empfang muss zuletzt ausfallen.

Jetzt wurden 1300 Einladungen verschickt, rechnete Bürgermeister Michael Fischer zur Begrüßung vor. Unter den Neubürgern befinden sich aber auch viele Menschen, die als Werkvertragsarbeiter in der Regel keine enge Bindung zur Gemeinde aufbauen.

Feuerwehr kommt direkt vom Einsatz

70 bis 80 Zugezogene hatten schließlich den Weg in den Ratssaal gefunden. Sie bekamen vom Verwaltungschef zunächst einmal einen Überblick über die Gemeinde, die wirtschaftlichen Schwerpunkte, das Kita- und Schulwesen sowie die Möglichkeiten, sich ein Eigenheim zu errichten.

Dabei verwies Fischer auch auf anstehende Investitionen, wie die Erweiterung der Feuerwehr. Die Kameraden, die ebenfalls mit einem Stand vertreten waren, kamen gerade erst von einem Einsatz zurück und hatten bei einem Verkehrsunfall auf der B 213 an der Auffahrt zur A 29 Hilfe geleistet.

Neu in der Gemeinde: Shqipe Neziri lebt seit Januar in Emstek. Ihr Freund Justin Arlt ist hingegen Ur-Emsteker, aber beide haben Neues erfahren. Foto: VorwerkNeu in der Gemeinde: Shqipe Neziri lebt seit Januar in Emstek. Ihr Freund Justin Arlt ist hingegen Ur-Emsteker, aber beide haben Neues erfahren. Foto: Vorwerk

Das hat Shqipe Neziri beeindruckt. Die junge Frau stammt aus Nordmazedonien und lebt seit Januar in Emstek. "Wenn ich die deutsche Sprache besser spreche, könnte ich mir vorstellen, dort mitzumachen." Ihr Freund Justin Arlt ist seit eh und je Emsteker. Mit der Feuerwehr hatte er zuvor aber keine Berührungspunkte. "Ich werde die Retter aber noch einmal ansprechen", meinte er im Gespräch mit der Redaktion. 

Viel Angebot

Der Emsteker Sportverein zog am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit. Mehrere gute Gespräche habe es gegeben und vielleicht ein halbes Dutzend Frauen und Männer dürften demnächst als neue Mitglieder begrüßt werden, hieß es von der Vereinsführung.

Gleich nebenan hatten sich die Heimatvereine aus Emstek und Höltinghausen mit ihrem Stand positioniert. Wer die Gemeinde und ihre Geschichte näher kennenlernen möchte, bekomme auf Ausflügen, Fahrradtouren, oder dem Wintergang reichlich Informationen, warb der Emsteker Vorsitzende Markus Meckelnborg.

Lesefutter: Auch die Emsteker Bücherei war ins Rathaus gekommen, um für ihr Angebot zu werben. Foto: VorwerkLesefutter: Auch die Emsteker Bücherei war ins Rathaus gekommen, um für ihr Angebot zu werben. Foto: Vorwerk

"Emstek ist nicht nur ein Ort auf der Landkarte, es ist für viele auch eine Heimat geworden", beschrieb Michael Fischer den Ansatz der Neubürgerempfänge, die es seit 2011 gibt. Sie sollen ein erster Kontakt zu den Angeboten der Kommune sein, aber auch ein zwangloser Austausch untereinander. Dafür gibt es immer auch einen musikalischen Beitrag, den in diesem Jahr die Schierenbacher geleistet haben.

Getränke und ein Buffet rundeten die Atmosphäre ab. Damit die Eltern sich ungestört informieren konnten, hatte das Forum zudem eine Kinderbetreuung organisiert.

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