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Neubau entsteht in direkter Nachbarschaft zur Freiwilligen Feuerwehr

Die Stadt Vechta stellt die planungsrechtlichen Weichen für die Feuerwehrtechnische Zentrale und die Einsatzleitstelle. Das Grundstück hat der Landkreis Vechta sich schon gesichert.

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Stark sanierungsbedürftig: Für die Feuerwehrtechnische Zentrale und die Einsatzleitstelle des Landkreises Vechta soll ein Ersatz her. Die Stadt Vechta will nun die planungsrechtlichen Weichen für das Baugrundstück an der Oldenburger Straße stellen. Foto: M. Niehues

Stark sanierungsbedürftig: Für die Feuerwehrtechnische Zentrale und die Einsatzleitstelle des Landkreises Vechta soll ein Ersatz her. Die Stadt Vechta will nun die planungsrechtlichen Weichen für das Baugrundstück an der Oldenburger Straße stellen. Foto: M. Niehues

Die Notwendigkeit eines Neubaus der Feuerwehrtechnischen Zentrale und der Einsatzleitstelle des Landkreises Vechta hat der Kreistag bereits vor 2 Jahren festgestellt. Nun werden die planungsrechtlichen Weichen für das millionenschwere Bauvorhaben gestellt. Der Ausschuss für Umwelt, Planung und Bauen der Stadt Vechta will sich in seiner Sitzung am Mittwoch (21. April) mit der erforderlichen Änderung des Bebauungsplans befassen.

Die beiden Einrichtungen befinden sich zurzeit noch am ehemaligen Standort des Feuerwehrhauses an der Ecke Oldenburger Straße/St.-Florian-Straße in Vechta. Sie sollen das Gelände in der Innenstadt verlassen und nun ebenfalls stadtauswärts an der Oldenburger Straße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Feuerwehrhaus – zwischen Mohnweg und Distelweg – angesiedelt werden.

Sanierung der alten Gebäude nicht wirtschaftlich

Laut Beschlussvorlage entsprechen die jetzigen Gebäude nicht mehr dem Stand der heutigen Technik und den gestellten Anforderungen. Eine Sanierung des Standortes wird von Seiten des Landkreises Vechta nicht als wirtschaftlich erachtet. Aus diesem Grund soll ein neuer Gebäudekomplex entstehen. Das Grundstück hat der Landkreis bereits vor etwa einem Jahr von der Stadt Vechta erworben.

Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage und der Nähe zur Freiwilligen Feuerwehr stellt sich der Bereich östlich der Oldenburger Straße und nördlich der Landesstraßenmeisterei als geeignete Entwicklungsfläche für die Feuerwehrtechnische Zentrale und die Einsatzleitstelle dar. Die frei werdenden Flächen am bisherigen Standort können nach dem Umzug einer städtebaulichen Entwicklung zugute kommen.

Weitere Bauleitverfahren auf der Tagesordnung

Im weiteren Verlauf der Sitzung will der städtische Ausschuss weitere Bauleitverfahren auf den Weg bringen. Dabei geht es unter anderem um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für ein Projekt der Volksbank Vechta. Sie will auf der Fläche des heutigen Parkdecks an der Gildestraße beziehungsweise am Sprengespielplatz ein Wohn- und Verwaltungsgebäude errichten.

Anlass für eine weitere Bauleitplanung ist die geplante Umnutzung der ehemaligen Hofstelle Möhring an der Landwehrstraße in Vechta durch das Andreaswerk. Zur planungsrechtlichen Absicherung der Erweiterungsabsichten der Firma Kühla sowie weitere gewerbliche Nutzungen in Langförden soll ein Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Gewerbegebiet Nordkämpe/ Holtrup“ gefasst werden.

Die Sitzung beginnt um 18 Uhr und findet aufgrund der Corona-Pandemie im Online-Format statt. Für Bürger besteht die Möglichkeit, die Beratungen per Videokonferenz aus dem Ratssaal zu verfolgen. Laut Verwaltung ist die Zahl der Plätze begrenzt. Die Besucher müssen eine FFP2-Maske tragen und die geforderten Abstände einhalten. Zudem ist die Vorlage eines Corona-Negativ-Tests erwünscht.

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