Nächtlicher Großeinsatz der Feuerwehren in Bösel
Am späten Montagabend ist ein Strohlager in Brand geraten. Mehrere Feuerwehren mussten ausrücken, um das Feuer zu bekämpfen.
Matthias Bänsch, Martin Pille | 05.08.2025
Am späten Montagabend ist ein Strohlager in Brand geraten. Mehrere Feuerwehren mussten ausrücken, um das Feuer zu bekämpfen.
Matthias Bänsch, Martin Pille | 05.08.2025

Bei dem Brand in Bösel ist ein erheblicher Schaden entstanden. Foto: M. Pille
Ein Brand in Bösel hat in der Nacht zu Dienstag einen Großeinsatz für mehrere Feuerwehren ausgelöst. Wie die Polizei noch in der Nacht mitteilte, brach das Feuer gegen 22.30 Uhr im Böseler Ortsteil Hülsberg in einem 40 mal 20 Meter großen Strohlager aus. Als die ersten Einsatzkräfte der Böseler Feuerwehr an der Korsorsstraße eintrafen, stand die Scheune bereits lichterloh in Flammen. Wegen des Ausmaßes wurden schnell die Feuerwehren aus Jeddeloh, Garrel und Friesoythe mit einem Großaufgebot von Tanklöschfahrzeugen hinzugezogen. Die Friesoyther bekämpften das Feuer zudem von ihrer Drehleiter aus. Die gesamte Nacht über waren über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Sie wurden von der DRK-Bereitschaft Bösel mit Schnitzel, Brötchen, Kaffee und Kaltgetränken versorgt. In dem Strohlager befanden sich laut ersten Informationen der Polizei auch landwirtschaftliche Geräte. Auf dem Dach befand sich außerdem eine Photovoltaik-Anlage, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwerte. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Die Gerätschaften – darunter ein Ackerschlepper und Anhänger – wurden durch die Flammen zerstört. Die Feuerwehren entschieden sich, das Feuer kontrolliert abbrennen zu lassen. Ihnen gelang es aber gemeinsam, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Ställe zu verhindern. Mauern der Scheune mussten eingerissen werden, um die Strohhaufen auseinander zu ziehen: Dafür wurde zunächst ein Bagger eingesetzt, zuletzt rückte jedoch das THW mit schwerem Räumgerät an die Brandstelle. Laut ersten Schätzungen ist bei dem Brand ein Schaden in mindestens sechsstelliger Höhe entstanden. Die abschließenden Löscharbeiten können noch bis zum Dienstagvormittag andauern. Laut bisherigen Erkenntnissen wurde niemand durch das Feuer verletzt.
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