Nach dem Handgranatenfund in Löningen fahndet die Polizei weiter nach dem oder den Tätern. Auf Anfrage der OM-Medien erklärte Oberstaatsanwältin Dr. Carolin Castagna von der zuständigen Staatsanwaltschaft Oldenburg, dass es in diesem Fall bislang noch keine weiteren Erkenntnisse gebe. Die Ermittlungen dauern an. Bei der Polizei wurde eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.
Nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) steht die Frau, die den Sprengkörper am Sonntagabend (22. März) gefunden hatte, inzwischen unter Polizeischutz. Die Beamten gehen von einem Mordanschlag aus.
Der Kampfmittelräumdienst hatte die Handgranate am besagten Sonntagabend entschärft, die nach Informationen von OM-Medien in der Nähe eines Carports an der Bremer Straße platziert worden war. Seit etwa 19 Uhr waren Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta vor Ort und sicherten gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Löningen und der Straßenmeisterei das Gebiet in einem Radius von etwa 300 Metern. Gegen 22.30 Uhr trafen schließlich die Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ein und sicherten die Handgranate.
Trotz der erfolgreichen Entfernung des Sprengsatzes ist das Ereignis vielen in der Nachbarschaft im Gedächtnis geblieben.