Musikverein Oythe verzeichnet Besucherrekord
Die Akteure lassen zum Frühjahrskonzert in der Europahalle in Vechta Barbie auf Beethoven treffen.
Redaktion | 17.03.2026
Die Akteure lassen zum Frühjahrskonzert in der Europahalle in Vechta Barbie auf Beethoven treffen.
Redaktion | 17.03.2026

Die Plätze in der Europahalle waren beim Konzert komplett besetzt. Foto: Musikverein Oythe/Oks
Der Musikverein Oythe blickt auf ein erfolgreiches Frühjahrskonzert zurück, wie er in einer Mitteilung schreibt. In der ausgebuchten Europahalle (Gymnasium Antonianum Vechta) boten die rund 70 Akteure den mehr als 350 Zuschauerinnen und Zuschauern demnach am Samstag ein Konzert, das das Publikum mit Zugaberufen und stehenden Ovationen belohnte. Der Vorsitzende des Musikvereins Oythe, Heinrich Windhaus, sprach in der Begrüßung von einem neuen Besucherrekord. Passend zum Motto „Barbie trifft Beethoven mit Pink Panther zum Frühjahrskonzert“ waren Pink und Rosa die beherrschenden Farben des Abends, zumindest in der Dekoration. Das Thema wurde demnach von beiden Orchestern aufgegriffen. Zunächst zeigte das junge Orchester unter der Leitung von Theo Böske und Niko Förster, dass musikalische Qualität nicht immer langjährige Erfahrung braucht, heißt es weiter. Auch die Nachwuchstalente des Vereins hielten sich an den rosafarbenen Faden des Abends. Sowohl bei ihnen als auch beim Hauptorchester waren Melodien von Beethoven und Barbie zu hören. Inzwischen hat sich in Oythe eine Tradition etabliert: Statt eines einzelnen Moderators, der durch das Programm führt, übernehmen die Mitglieder selbst die Einleitungen zu den Hits. Erstmals füllte auch das junge Orchester diese Rolle aus. Zu den jüngsten Moderatorinnen des Abends zählten Carla und Emmi (10 und 11 Jahre). Ausgerüstet mit Barbie und Ken kündigten sie die Zugabe an: Barbie Girl. Schlagzeuger Julian führte das Publikum in einen der Lieblingstitel des Hauptorchesters ein. Da er in den 80ern noch nicht mal geplant gewesen sei, solle er eines der besten Jahrzehnte überhaupt verpasst haben, berichtete der 15-Jährige. Angeblich liefen diese Hits damals auf sogenannten Kassetten. Die man mit dem Bleistift zurückdrehen musste, das sei doch zu unpraktisch, meinte er. „Da könne man doch besser dem Musikverein zuhören.“ Die 80er-Kult-Tour war nur eins von zwölf Stücken auf der Setlist, die unter Leitung von Niko Förster präsentiert wurden. Nach der Pause entführten die Musiker nach Pasadena und besuchten unter anderem „Barbies World“. Beim Bon-Jovi-Medley zum Abschluss leisteten die Holzbläserinnen und -bläser Hochleistungssport. 
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