Ein 19-jähriger Motorradfahrer ist am Montag bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 29 bei Oldenburg ums Leben gekommen. Der junge Mann hatte gegen 20.55 Uhr an der Autobahnauffahrt Ohmstede die Kontrolle über seine Maschine verloren. Der Oldenburger stürzte und wurde schließlich von mindestens einem Fahrzeug erfasst. Das teilte die Polizei in der Nacht auf Dienstag mit.
Nach Angaben der Beamten war der 19-Jährige mit seiner Maschine im Oldenburger Stadtteil Ohmstede auf die Autobahn in Richtung Wilhelmshaven gefahren. Bereits im Auffahrtsbereich - eine Rechtskurve - geriet er demnach ins Schleuder, stürzte und rutschte quer über die Fahrbahn auf den Hauptfahrstreifen. Dort erfasste ihn frontal ein Pkw-Anhänger-Gespann.
Weiteres Fahrzeug beteiligt
Der Oldenburger schleuderte schließlich mit seinem Motorrad in die Berme an der Mittelschutzplanke. Dort überrollte ihn nach erster Einschätzung der Beamten ein weiteres Fahrzeug - das Auto eines 19-jährigen Emsländers, der gerade auf dem Überholstreifen unterwegs war. Ob es den zweiten Zusammenstoß tatsächlich gegeben hat, sollen aber erst die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall zeigen.
Neben der Polizei waren nach Angaben der Beamten zahlreiche weitere Einsatz- und Rettungskräfte im Einsatz. Die Autobahn blieb für mehrere Stunden voll gesperrt.