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Medienkompetenz im Reisegeschäft: Fake-Angebote und unrealistische Urlaubsbilder

Im Berufsleben braucht es das Wissen um den richtigen Umgang mit Medien. Das Reiseunternehmen Höffmann muss zwischen Realität und Fake unterscheiden können.

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Damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht auf die falschen Angebote beim Reisen hereinfallen, braucht es Medienkompetenz. Foto: KI-generiert mit ChatGPT

Damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht auf die falschen Angebote beim Reisen hereinfallen, braucht es Medienkompetenz. Foto: KI-generiert mit ChatGPT

Weiße Sandstrände, idyllische Buchten und strahlende Sonne: So präsentieren sich Urlaubsziele häufig auf Social Media. Doch diese Bilder zeigen oft nur einen Ausschnitt der Realität. Lange Warteschlangen, Müll und zu viele Menschen: Um solche Urlauberfallen zu erkennen und zu vermeiden, sei Medienkompetenz unerlässlich – auch im Berufsleben, sagt Martin Höffmann von Höffmann Reisen.

Reiseunternehmen durchsuchten das Netz nach neuen Trends und Angeboten. Dabei vergleichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Preise. Doch Fake-Angebote, die einen günstigen Trip versprechen, werden immer realistischer. Laut Martin Höffmann verbergen sich hinter diesen vermeintlichen Schnäppchen oftmals noch weitaus größere Kosten und ein Urlaub, der nicht den Erwartungen gerecht wird.

Um bei der Recherche nicht auf solche Angebote hereinzufallen und Kundinnen und Kunden am Ende kein falsches Reiseziel zu einem falschen Preis anzubieten, müssen die Beschäftigten die Risiken des Internets kennen. Dadurch könne das Unternehmen die wirklichen Preise und Reisen herausfiltern und daraus selbst ein Angebot schreiben.

Social Media verändert Realität der Urlaubsziele

Nach den neuesten Trends sucht das Unternehmen auf Plattformen wie Instagram oder Tiktok. Auch dort stimmen die Beiträge oft nicht mit der Realität vor Ort überein. Um den Kunden also den besten Urlaub bieten zu können, müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Reiseunternehmens diese Verzerrung der Realität erkennen können.

„Medienkompetenz wird im Beruf immer wichtiger. Es ist der Schlüssel, um mit den Medien im Internet umzugehen“, erklärt Höffmann. Dazu gehören auch die Arbeitsmittel. Tools wie HTI, um Angebote zu überprüfen und zu buchen, seien heutzutage alle digital. Auch Google oder Tripadvisor, um mögliche neue Ziele und Preise zu überprüfen, werden genutzt. „Die jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können natürlich schon von klein auf damit umgehen.“ Laut dem Geschäftsführer ist es dennoch wichtig, sich Medienkompetenz für die Arbeitswelt anzueignen.

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