"Medien-Profi" 2023/24: Die Ergebnisse der ersten Vorrunde stehen fest
Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler nehmen an dem Projekt der OM-Medien teil. Insgesamt acht Schülerteams sind ganz vorne dabei und konnten die Höchstpunktzahl erreichen.
Auf dem Weg zum "Medien-Profi": Bei dem Projekt müssen Antworten durch eine sorgfältige Internetrecherche nachgewiesen werden. Foto: dpa
"Am 14. September 2023 wäre eine britische Sängerin, die unter anderem mit Liedern wie 'Valerie' oder 'Rehab' große Erfolge feierte, 40 Jahre alt geworden. Wie heißen die beiden einzigen Studioalben, die die Sängerin zu Lebzeiten veröffentlichte?“ Hätten Sie die Antwort gewusst? Diese war eine von fünf kniffligen Fragen, mit denen sich die Teilnehmer in der ersten Vorrunde des Projekts "Medien-Profi" auseinandersetzen mussten.
Doch bloßes Wissen reicht bei dem medienpädagogischen Projekt, das OM-Medien mit Unterstützung der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und des Reiseunternehmens Höffmann Reisen aus Vechta sowie des medienpädagogischen Instituts Promedia Maassen ausrichtet, nicht aus. Die Antworten müssen durch eine sorgfältige Internetrecherche nachgewiesen und anhand der Angabe von URLs belegt werden. Insgesamt nehmen 138 Schülergruppen aus dem Oldenburger Münsterland an dem Wettbewerb teil. Beteiligt sind 22 weiterführende Schulen mit 33 Lehrerinnen und Lehrern sowie mehr als 800 Schülerinnen und Schülern.
Nun stehen die Ergebnisse der ersten Vorrunde fest. Die Höchstpunktzahl von 50 Punkten konnten insgesamt acht Schülerteams erreichen. Unter den ersten 15 Teams mit derzeit 40 Punkten ist das Team "SV Hilkenbrook" des Albert-Magnus-Gymnasiums in Friesoythe. Lehrer Mathias Protschka, der die Schüler betreut, zieht nach der ersten Runde ein positives Fazit. Die Schülerinnen und Schüler seien gut mit den Aufgaben zurechtgekommen. Auch der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben erschien dem Pädagogen angemessen.
"Die Klasse hat insgesamt recht motiviert gearbeitet, ich denke, das Projekt kommt ganz gut an. Ich war für eine Doppelstunde im größten Computerraum unserer Schule, dort hatten die Gruppen genügend Platz, um unabhängig voneinander arbeiten zu können", berichtet Protschka. Nun blicke er zuversichtlich und motiviert auf die kommenden Runden des Projekts.
Auch Lehrerin Eva Thobe von der Oberschule Emstek kann von positiven Erfahrungen berichten. Die Motivation ihrer Schülerinnen und Schüler sei geweckt worden, als diese die Fragen sahen und bemerkten, dass sie zu beantworten waren. Folglich arbeiteten die Schülerinnen und Schüler "sehr konzentriert und zielgerichtet".
Die ersten drei Plätze im Ranking konnten sich gleich drei Schülergruppen des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Friesoythe sichern. Die Teams "Die Bergmänner", "TesToasteron" und "Die Andys" liegen derzeit in Führung. Doch für die übrigen Schülerinnen und Schüler ist noch längst nichts verloren. In der zweiten Vorrunde haben sie wieder die Chance, Punkte zu sammeln und sich als eines der drei besten Teams ihrer Schule für die Hauptrunde zu qualifizieren.
In der Hauptrunde werden die Punkte wieder auf null gesetzt. Dann kämpfen die drei besten Schülerteams einer jeden Schule um den Einzug in die Finalrunde im April. Dort gibt es schließlich nicht nur den Titel "Medien-Profi", sondern für die besten fünf Teams auch Preisgelder in Höhe von insgesamt 1850 Euro zu gewinnen.
Ziel des Projekts ist es, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Darüber hinaus sind Leseförderung und Teamwork Schwerpunkte der Bildungsinitiative. Am 16. Januar beginnt die zweite Vorrunde.
Info: Weitere Informationen über das Projekt gibt es hier.
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