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LSG-Absolventen drücken zumeist auch künftig die Schulbank

50 der 52 Schülerinnen und Schüler wechseln nach der 10. Klasse an andere Gymnasien. Mirja Meier mit Notendurchschnitt 1,07 als beste Absolventin geehrt.

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LSG-Leiter Klaus Finsterhölzel (4. von links) ehrte (von links) Cholasyn Chaiyasit, Mirja Meier,  Adrian Nebert, Josua Tapken, Simon Perzul,  Laura Rahrt, Marie Schult, Melissa Volkmer und Christin Koch für besondere Leistungen.

LSG-Leiter Klaus Finsterhölzel (4. von links) ehrte (von links) Cholasyn Chaiyasit, Mirja Meier, Adrian Nebert, Josua Tapken, Simon Perzul, Laura Rahrt, Marie Schult, Melissa Volkmer und Christin Koch für besondere Leistungen.

„Tage wie diese“. Der Song der Gruppe „Die Toten Hosen“ erklang lautstark durch die Lautsprecher in der Aula des Schulzentrums Ramsloh. Grund war die Verabschiedung der 52 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des Laurentius-Siemer-Gymnasium (LSG). Für die meisten von ihnen dürfte es allerdings noch einen weiteren "Tag wie diesen" geben: 10 Schülerinnen und Schüler wechseln zum Albertus-Magnus-Gymnasium nach Friesoythe, um dort ihr Abitur zu machen, 40 weitere haben sich für Berufsbildende Schulen entschieden. Lediglich zwei Absolventen beginnen eine Berufsausbildung.

Sie alle freuten sich, endlich die Abschlusszeugnisse in Händen zu halten. "In den vergangenen sechs Jahren habt ihr an der Schule mehr oder weniger Rollen übernehmen oder zugewiesen bekommen", sagte Schulleiter Klaus Finsterhölzl zum Abschlussjahrgang. "Diese werdet ihr auch weiterhin im Leben spielen müssen, denn Rollen enden niemals. Findet eure eigene Rolle.“ In den Schuljahren hätten sich die Schülerinnen und Schüler verändert, stellte der Schulleiter fest. "Andere wollen erwachsen werden, Ihr seid es schon", gab er ihnen mit auf den Weg. Er riet den Absolventinnen und Absolventen des LSG, den eigenen mit Mut zur Veränderung zu gehen. Dabei werde es auch Enttäuschungen geben, versicherte er. "Doch seid Ihr selbst und nicht wie andere. Geht an eure Grenzen, aber überfordert euch nicht. Nehmt die Erfahrungen aus der Schulzeit mit", so Finsterhölzl.

Schülersprecher danken Eltern und Lehrkräften

"Es waren für euch wegen Corona zuletzt andere, besondere Schulbedingungen, die ihr alle bravourös gemeistert habt", lobte Elternvertreterin Judtih Slawinski-Nagel. "Nun müsst Ihr euren eigenen Weg gehen, ob im Beruf, Studium oder Ausbildung. Die Zukunft wird toll." In der Coronazeit, so die übereinstimmende Einschätzung der Klassensprecher, sei einiges verloren gegangen, aber dennoch hätten sich gute Klassengemeinschaften gefunden. „Wir müssen unseren Lehrern und Eltern danken, die uns für die Schulzeit viel Sicherheit gegeben haben. Jetzt können wir voller Zuversicht in die Zukunft schauern“, so die Schülersprecher der zehnten Klassen.

Die besten Abschlussnoten hatten Mirja Meier mit 1,07 sowie Josua Tapken mit 1,39. Sie wurden mit einem Preis bedacht.  Die Pierre-de-Coubertin-Medaille im Sport erhielt Adrian Nebert.  Für die Technik AG wurden Simon Perzul und Josua Tapken ausgezeichnet. Als eine durchaus selbständige Arbeitsgemeinschaft ehrte Schulleiter Finsterhölzl  die Schülerinnen Laura Rahrt, Marie Schult, Melissa Volkmer und Christin Koch.

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