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Lkw-Unfall bei Emstek: A29 musste für Bergung voll gesperrt werden

Das Lkw-Gespann ist in der Nacht zu Freitag auf die Seite gestürzt. Der Fahrer aus Friesoythe erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen. Die Bergungsarbeiten waren aufwändig.

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Die Bergungsarbeiten auf der A29 sind aufwändig. Foto: Nordwestmedia-TV

Die Bergungsarbeiten auf der A29 sind aufwändig. Foto: Nordwestmedia-TV

In der Nacht zu Freitag ist auf der Autobahn 29 im Bereich der Gemeinde Emstek ein Lkw-Gespann verunglückt. Wie die Autobahnpolizei Ahlhorn berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 0.30 Uhr.

Ein 45-Jähriger aus Friesoythe war mit einem Lastzug auf der Autobahn 1 in Richtung Osnabrück unterwegs. Im Dreieck Ahlhorn wechselte er auf die A29 in Richtung Oldenburg, kam jedoch mit dem Gespann nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte auf dem abschüssigen Grünstreifen auf die rechte Seite. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, konnte sich aber selbst aus der Fahrerkabine befreien und wurde anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Lkw hatte Puten geladen

Der Unfall verursachte erhebliche Schäden am neuwertigen Lkw und dem Anhänger, die auf etwa 75.000 Euro geschätzt werden. Die Autobahn 29 in Richtung Oldenburg musste von der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen gesperrt werden.

Ein Wechsel von der A1 auf die A29 war seitdem weder aus Richtung Bremen noch aus Richtung Osnabrück möglich – bis Freitagnachmittag. Für die Bergung des umgekippten Gespanns musste ein Kran angefordert werden. Vor dem Aufrichten mussten 864 transportierte Puten umgeladen werden.

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