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Kreis Cloppenburg sinkt nach 10 Tagen wieder unter 200er-Grenzwert

Unterschiedliche Tendenzen im Oldenburger Münsterland: Während im Kreis Cloppenburg die 7-Tagesinzidenz unter die 200er-Marke sinkt, ist der Wert im Kreis Vechta leicht auf 139,3 gestiegen.

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Symbolfoto: dpa

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Es sind nur leichte Veränderungen gegenüber dem Vortag: Im Landkreis Cloppenburg liegt die 7-Tagesinzidenz nach 10 Tagen erstmals wieder unterhalb des 200er-Grenzwertes, ab dem nach derzeitiger Definition ein Landkreis als Hotspot gilt. Allerdings auch nur hauchdünn: Laut Meldung des Landesgesundheitsamtes liegt die 7-Tagesinzidenz am Montag bei 198,6. Im Landkreis Vechta hat sich die 7-Tagesinzidenz ebenfalls nur leicht verändert - allerdings nach oben. Aktuell wird eine 7-Tagesinzidenz von 139,3 gemeldet.

Im Landkreis Cloppenburg ist die 7-Tagesinzidenz im Vergleich zum Vortag geringfügig gesunken. Am Sonntag wurde ein Wert von 202,1 gemeldet. Am Montag vor einer Woche lag die 7-Tagesinzidenz noch bei 243,1. Die aktuelle Berechnung des Wertes 198,6 basiert auf 339 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. In der Statistik des Landesgesundheitsamtes werden 8536 Gesamtfälle aufgeführt - das sind 7 mehr als am Vortag. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat in seinem letzten Corona-Update am Sonntagnachmittag 37 Neuinfektionen und 8558 Gesamtfälle gemeldet. Dementsprechend liegt eine relativ deutliche Abweichung bei den Angaben zu den Gesamtfällen vor. Das kann am Dienstag dazu führen, dass seitens des Landesgesundheitsamtes noch Fälle berücksichtigt werden.

Für die Einstufung als Hochinzidenzkommune bzw. Hotspot werden diese jeweils tagesaktuell gemeldeten 7-Tagesinzidenzen veröffentlicht (nachträgliche Korrekturen werden nicht berücksichtigt):

  • Dienstag (23. März): 248,4
  • Mittwoch (24. März): 244,3
  • Donnerstag (25. März): 253,1
  • Freitag (26. März): 232
  • Samstag (27. März): 226,2
  • Sonntag (28. März): 202,1
  • Montag (29. März): 198,6

Im Landkreis Vechta ist die 7-Tagesinzidenz im Vergleich zum Vortag (133,7) leicht gestiegen und steht am Montag auf 139,3. Am Montag vor einer Woche lag der Wert bei 142,1. Seit dem 20. März bleibt die 7-Tagesinzidenz im Kreis Vechta damit relativ stabil - bis auf kleine Abweichungen nach oben und unten. Die aktuelle Berechnung basiert auf 199 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. In der Statistik des Landesgesundheitsamtes werden 6454 Gesamtfälle aufgeführt - das sind 17 mehr als am Vortag. Das wiederum entspricht den letzten Angaben des Vechtaer Gesundheitsamtes am Sonntagnachmittag.

Für die Einstufung als Hochinzidenzkommune werden diese jeweils tagesaktuell gemeldeten 7-Tagesinzidenzen veröffentlicht (nachträgliche Korrekturen werden nicht berücksichtigt):

  • Dienstag (23. März): 134,4
  • Mittwoch (24. März): 133,7
  • Donnerstag (25. März): 138,6
  • Freitag: (26. März): 129,5
  • Samstag (27. März): 130,2
  • Sonntag (28. März): 133,7
  • Montag (29. März): 139,3

Die landesweite 7-Tagesinzidenz ist am Sonntag weiter gestiegen – sie steht jetzt bei 119,2 (am Samstag: 118). Demnach haben die Gesundheitsämter binnen 24 Stunden 496 Neuinfektionen nach Hannover gemeldet. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass nicht alle Gesundheitsämter am Sonntag Zahlen übermittelt haben. Bei 14 Kreisen und kreisfreien Städten gibt es in der Statistik am Montag keine Veränderungen.  Die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer Infektion stehen, ist um 5 auf 4815 gestiegen.

Die 7-Tagesinzidenzen in den Nachbarlandkreisen:

  • Landkreis Osnabrück: 133,8 (Hochinzidenzkommune)
  • Landkreis Oldenburg: 158,1 (Hochinzidenzkommune)
  • Landkreis Diepholz: 86,6
  • Emsland: 218,4 (Hochinzidenzkommune, 2. Tag über 200)
  • Ammerland: 105,7 (1. Tag über 100)
  • Landkreis Leer: 183,3 (Hochinzidenzkommune)

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