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Krankenhäuser noch nicht überlastet

Die Kliniken in Löningen und Quakenbrück arbeiten bei der Versorgung von Covid-19-Patienten zusammen. Schwere Verläufe werden ins Christliche Krankenhaus verlegt.

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Bisher weniger belastet: Die Zahl der Covid-19-Patienten im Löninger Krankenhaus ist zurzeit noch niedrig. Foto: Meyer

Bisher weniger belastet: Die Zahl der Covid-19-Patienten im Löninger Krankenhaus ist zurzeit noch niedrig. Foto: Meyer

In den Kliniken in Quakenbrück und Löningen gibt es derzeit noch keine Engpässe bei der Patientenversorgung. Das bestätigte Geschäftsführer Matthias Bitter.

Am Freitag wurden fünf Corona-Patienten im Christlichen Krankenhaus behandelt, einer davon auf der Intensivstation. In der St.-Anna-Klinik in Löningen waren drei Erkrankte mit Covid-19-Infektionen stationär untergebracht. Bislang würden die Erkrankungen in der Regel leichte Verläufe nehmen. Dies könne sich aber schnell ändern, wenn mit den zunehmenden Infektionszahlen auch ältere Menschen betroffen sind, erklärte Bitter.

Die Corona-Intensivpflege soll sich nach den Plänen der Klinikleitung in Quakenbrück bündeln, Patienten aus Löningen könnten im Ernstfall schnell dorthin verlegt werden. In Quakenbrück stehen maximal 16 Betten bereit. „Dann hätten wir allerdings keinen Platz mehr, um zum Beispiel Unfallpatienten intensivmedizinisch zu behandeln“, schränkt Bitter ein.  Bestellt wurden außerdem weitere Beatmungsgeräte.

Sorgen macht sich der Geschäftsführer über die finanzielle Situation der Kliniken, falls diese Betten ausschließlich für Corona-Erkrankte freihalten müssen. Eine gesetzliche Regelung fehle nach wie vor, bemängelt Bitter.

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