Jörg Schlarmann setzt sich für Falke ein
Der 43-Jährige ist Jugend- und Geschäftsstellenleiter beim Steinfelder Sportverein. Zudem engagiert er sich als Trainer.
Heinrich Klöker | 31.10.2020
Der 43-Jährige ist Jugend- und Geschäftsstellenleiter beim Steinfelder Sportverein. Zudem engagiert er sich als Trainer.
Heinrich Klöker | 31.10.2020

Schwarz und Weiß sind seine Farben: Jörg Schlarmann mit einem Wimpel des SV Falke Steinfeld. Foto: Klöker
Als Verantwortlicher für den Jugendfußball, als Leiter der Geschäftsstelle und als Jugendtrainer: Jörg Schlarmann, den wir in der Serie „Mensch der Woche“ porträtieren, engagiert sich in verschiedenen Funktionen für den SV Falke Steinfeld. „Ich hänge an Falke. Es macht mir Freude, den Verein zu stärken“, sagt er. Nach dem Realschulabschluss absolvierte Jörg Schlarmann eine Ausbildung zum Bürokaufmann bei Sport Böckmann in Holdorf, ehe er in die Filiale Lohne wechselte und dort die Leitung übernahm. 2002 zog es Jörg Schlarmann zu Hartke, wo er bis 2008 Abteilungsleiter beim Sportgeschäft war. Anschließend ging der in Harpendorf aufgewachsene in Elternzeit und war zwischenzeitlich weiterhin bei Hartke Sport tätig. Seit 2015 ist Jörg Schlarmann für den Malerbetrieb Klostermann tätig und kümmert sich dort um alle anfallenden Büroarbeiten. Lohnabrechnung, Personalwesen, Angebote und Rechnungen schreiben gehören zu seinen Aufgaben. „Wir sind ein gutes Team mit einem netten Chef. Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel, was mir zugute kommt.“ Darüber hinaus ist Jörg Schlarmann seit März pädagogischer Mitarbeiter bei der St. Johannes-Schule, der Grundschule in Steinfeld. Dort ist er nach Erwerb eines nötigen DLRG-Scheins in der Begleitung beim Schwimmunterricht eingesetzt, erteilt aber auch vertretungsweise Unterricht in sämtlichen Klassenstufen. „Wenn mal eine Lehrerin krank wird, übernehme ich den von ihr vorbereiteten Unterricht“, berichtet Jörg Schlarmann, der den Kindern dann Deutsch, Mathe und Sachunterricht näherbringt. „Die Arbeit mit den Kindern macht Spaß, viele kenne ich schon vom Fußball. Zudem wurde ich vom Kollegium super aufgenommen.“ Jörg Schlarmann, dessen Vater Gregor von 1987 bis 2003 1. Vorsitzender des SV Falke war, ist dem Verein bereits seit Kindesbeinen verbunden. So begann er in der F-Jugend das Fußballspielen, durchlief alle Altersstufen im Jugendbereich, spielte anschließend mehrere Jahre für die 4. Herrenmannschaft des Vereins und war auch als Schiedsrichter aktiv. "Wir haben eine gute Truppe bei Falke." Seit 2015 fungiert Jörg Schlarmann zudem als Leiter des Jugendfußballs beim SV Falke und ist für die Spielgemeinschaft Steinfeld-Mühlen mitverantwortlich. Trainer suchen, Mannschaften zusammenstellen, um die Belange der Teams kümmern, Material beschaffen, Spielverlegungen und mehr sind Aufgaben von Jörg Schlarmann, der sich über die gute Unterstützung der Koordinatoren und die Kontakte zu vielen Menschen freut. Ende 2012 übernahm Jörg Schlarmann zudem die Leitung der Geschäftsstelle des SV Falke, kümmert sich um die Mitgliederverwaltung, das Passwesen und ist erster Ansprechpartner für die Mitglieder bei Fragen, Anregungen und Kritik. „Wir haben eine gute Truppe bei Falke, der Zusammenhalt passt. Ich fühle mich dem Verein verbunden, von klein auf schon. Das hat mir wohl mein Vater in die Wiege gelegt“, sagt der Fan von Borussia Mönchengladbach mit einem Augenzwinkern. Jörg Schlarmanns Familie ist sportbegeistert. So spielte Ehefrau Eva lange Jahre Handball beim SV Falke und auch die Söhne spielen mit großer Freude Fußball und Handball. „Einmal pro Woche eine Stunde Singen sorgt für gute Laune.“ Ein weiteres Hobby von Jörg Schlarmann ist das Singen. Seit 2015 gehört er dem Männergesangverein Concordia-Frohsinn Steinfeld an und ist Teil des 1. Tenors. Damals arbeitete Jörg Schlarmann häufiger donnerstagabends während der Proben des Chores in der Schankwirtschaft Overmeyer, knüpfte Kontakte zum Chor und fand Gefallen am Gesang und am Miteinander. So entschloss er sich für einen Beitritt zum Gesangverein, in dem er eines der jüngsten Mitglieder ist. „Der Zusammenhalt ist super, ich wurde toll aufgenommen. Trotz des teilweise großen Altersunterschieds verstehen wir uns prächtig.“ Die Sänger geben altes Liedgut und auch neue Hits von den Sportfreunden Stiller oder den Ärzten zum Besten. Jörg Schlarmann singt gerne Evergreens und berichtet: „Einmal pro Woche eine Stunde Singen sorgt für gute Laune.“ Neben den wöchentlichen Proben, die aktuell coronabedingt ausgesetzt sind, stehen normalerweise auch Auftritte beim Sängerfest oder bei Silberhochzeiten und anderen Veranstaltungen auf dem Programm. Auch ein Weihnachtskonzert war anlässlich des 140-jährigen Bestehens in diesem Jahr vorgesehen. „Steinfeld hat den dörflichen Charakter behalten, man kennt viele Leute persönlich." Jörg Schlarmann bezeichnet sich als „ruhig, gelassen und ausgeglichen. Manchmal kann ich anderen schlecht etwas ausschlagen“, sagt er lächelnd. In seiner Heimatgemeinde fühlt er sich wohl. „Steinfeld hat den dörflichen Charakter behalten, man kennt viele Leute persönlich. Zudem mag ich die kurzen Wege zur Schule oder zum Einkaufen.“ Jörg Schlarmann träumt davon, mit seiner Familie eines Tages eine Reise in die USA zu unternehmen. Für den SV Falke will er sich auch weiterhin stark machen. Denn: „Das ist mein Verein.“
Jörg Schlarmann ist 43 Jahre alt und seit 2006 mit Ehefrau Eva verheiratet. Das Paar lebt mit den beiden Söhnen in direkter Nachbarschaft zum Falken-Stadion. Ausbildung zum Bürokaufmann
Mitarbeit an der Grundschule
Dem Verein seit Kindesbeinen verbunden
Bereits mit 16 Jahren übernahm er mit seinem Kumpel Lars Klostermann als Trainerduo ein E-Jugendteam. Und das mit Erfolg. „Seinerzeit sind wir in der 3. Kreisklasse Meister geworden“, erinnert er sich mit einem Lächeln. Nach zwischenzeitlicher Pause trainiert Jörg Schlarmann seit drei Jahren wieder im Jugendbereich und coacht aktuell die 4. E-Jugend mit Sohn Moritz. „Mir macht es Spaß, eine Mannschaft zu führen und sie zu motivieren. Zudem finde ich den Zusammenhalt gut.“ Jüngst erreichte das Team im Derby gegen GW Mühlen einen 8:5-Erfolg nach zweimaligem Rückstand. „Das hat Gaudi gemacht und war eine runde Sache“, sagt der 43-Jährige und ergänzt: „Die Kinder sollen Spaß haben. Ich trainiere auch gerne unterklassige Mannschaften.“
Sportbegeisterte Familie
Kartenspielen mit den Kumpels
Ferner ist Jörg Schlarmann Teil des siebenköpfigen Kartenclubs „24 und weg“, dessen Mitglieder – allesamt Schulfreunde – sich seit 25 Jahren jeweils am ersten Freitag im Monat zum Kartenspielen treffen.
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