Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

„Hermann Löns, die Heide brennt!“ lautet das Motto in Harpendorf-Düpe

Das Heidefest startet am Samstag mit einem Ehemaligentreffen. Die Schützen verändern ihr Fest. So gibt es zum Beispiel eine neue Außenterrasse. Der König wird mit Pfeil und Bogen ermittelt.

Artikel teilen:
Königsfamilie Fröhle: (von links) Jannis, Sabine, Sebastian und Louis genossen das Regentschaftsjahr. Foto: Bünger

Königsfamilie Fröhle: (von links) Jannis, Sabine, Sebastian und Louis genossen das Regentschaftsjahr. Foto: Bünger

Der Schützenverein Harpendorf-Düpe von 1965 e.V. feiert sein Heidefest in der Harpendorfer Heide und sucht den 56. Heidekönig. Die aktuellen Majestäten Sebastian und Sabine Fröhle und die beiden Prinzen Jannis und Louis fiebern zusammen mit ihrem Thron dem Höhepunkt ihres Regentschaftsjahres entgegen. Der „Baron von Holzbau und Konstruktion“ und die „forsche Baronin von Pflege und Farbe“ haben ihr Schützenvolk mit Ruhe und Gastfreundschaft durch das zurückliegende Regierungsjahr geführt. Beide sind gespannt, wer in diesem Jahr ihre Nachfolge als 56. Heidekönigspaar antreten wird.

Im Verein hat sich einiges getan

Im zurückliegenden Schützenjahr hat sich im Verein einiges getan. Neben den jährlichen Veranstaltungen wie den Fackelzügen, Schießwettbewerben und dem Herbstfest wurden auf dem Lönsplatz einige größere Investitionen getätigt. Die Lönshütte erhielt einen neuen Außenanstrich, ihre komplette Lichtanlage wurde erneuert und eine neue funktionale Küche wurde installiert. Auch ein langfristiges Projekt konnte in diesem Frühjahr endlich erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. In Zusammenarbeit mit dem OOWV erhielt die Lönshütte einen neuen Wasseranschluss.

Veränderungen im Festkonzept

In diesem Jahr wird es auf dem Heidefest Veränderungen im Festkonzept geben. Der Standort des Festzeltes wird wieder zurück auf den Lönsplatz verlegt. Zusätzlich wird für die Besucher eine Außenterrasse eingerichtet. Der Thekenbereich wird an dieser Stelle von außen und innen genutzt werden können. Je nach Wetterlage wird das Zelt offen oder geschlossen gehalten. Der Verein erhofft sich dadurch, die Stimmung auf dem Lönsplatz noch weiter anzuheizen und die Idylle des Platzes ein Stück weit mit in das Festzelt zu holen.

Bereits am Nachmittag geht es für die Einheimischen los

Der Heidefestsamstag beginnt in diesem Jahr für die Einheimischen bereits am Nachmittag. Die Dorfgemeinschaft Harpendorf-Düpe veranstaltet ab 14.30 Uhr einmalig im Festzelt ein Ehemaligentreffen für alle aktuellen und ehemaligen Bewohner der Bauerschaften Harpendorf und Düpe. Bei Kaffee und Kuchen sollen nette Gespräche über alte und aktuelle Zeiten entstehen. Die Veranstaltung geht über in die ökumenischen Schützenmesse um 19 Uhr, dem offiziellen Startschuss des Heidefestes. Pater Josef und Pfarrer Christoph Schäfer haben die Schützenmesse vorbereitet. Die musikalische Begleitung erfolgt durch das Kolpingorchester Steinfeld. Im Anschluss eröffnet das DJ-Team Mr. Rocket um Torsten Korte die Heidefest-Party und wird den Besuchern sicher wieder ordentlich einheizen. Zeitgleich findet das Vergleichsschießen der I. und II. Kompanie des Vereins statt.

Sonntag startet mit Frühschoppen

Der Heidefestsonntag beginnt um 11 Uhr mit dem Frühschoppen bei der Königsfamilie Fröhle. Auf ihrer königlichen Residenz wollen sie mit vielen Freunden in den Heidefestsonntag starten und hoffen auf zahlreiches Erscheinen. Gespannt sein darf man auf die königliche Wache, wurde man doch letztes Jahr mit der Premiere einer weiblichen Wache überrascht. Um 14.30 Uhr tritt das Schützenregiment beim Vereinswirt Landhaus Gössen an. Rund um die Heidemajestäten und die beiden heimischen Kompanien treffen hier auch Gastkompanien aus Steinfeld und Mühlen, die Kinderkompanie mit Kinderheidekönig Maximilian Dultmeyer und der Seniorenplanwagen ein. In diesem Jahr gehört auf Wunsch des Königs auch der Thron mit einem Planwagen zur Marschformation. Die musikalische Begleitung im Festumzug und auf dem Festplatz erfolgt durch das Kolpingorchester Steinfeld und den Musikverein Holdorf. Am Ehrenmal wird der Toten der beiden Weltkriege gedacht, bevor man gegen 16 Uhr auf dem Festplatz in der Heide eintrifft.

Familien stehen im Vordergrund

Im Anschluss an die Begrüßung durch Präsident Christian Trumme stehen unter anderem die Familien mit ihren Kindern im Vordergrund. Ein buntes Rahmenprogramm mit verschiedenen Spielwettbewerben und einer Hüpfburg ist für die Kleinen vorbereitet. Fehlen darf auf keinen Fall die Kinderdisco mit DJ Torsten Korte. Die Schützen genießen währenddessen bei kühlen Getränken die herrliche Schützenfestatmosphäre auf dem Lönsplatz. Als erstes Highlight des Sonntages wird der Nachfolger oder die Nachfolgerin des amtierenden Kinderheidekönigs Maximilian Dultmeyer gesucht und gegen 17.30 Uhr vom Kinderpräsidenten Franz-Josef Dultmeyer inthronisiert.

Um 18 Uhr startet das Königsschießen

Um 18 Uhr wird dann als Höhepunkt das Königsschießen vom amtierenden König Sebastian Fröhle eröffnet. Die Schützen der beiden heimischen Kompanien treten gegeneinander an, um den 56. Heidekönig zu ermitteln. Im Anschluss an das Königsschießen übernimmt das DJ-Team Mr. Rocket im Festzelt die Regie. Für die Fußballfans wird ab 21 Uhr das EM-Spiel Schweiz gegen Deutschland auf einer Leinwand übertragen.

Königsball am Montag

Am Montagabend gegen 19.30 Uhr inthronisiert Vereinspräsident Christian Trumme das neue Heidekönigspaar auf dem Festplatz und die besten Bogenschützen des Vereins werden geehrt. Im Anschluss folgt der Königsball. Ehrengäste, Abordnungen der benachbarten Königshäuser Steinfeld, Mühlen und Handorf-Langenberg, Vertreter der Politik und Kirche sowie das eigene Schützenvolk gratulieren den neuen Majestäten und feiern mit ihnen den Start ihres Regentschaftsjahres.

Danke, OM für 10.000 Digital-Abos! Lesen Sie jetzt OM-Plus ein Jahr lang für nur 8,99€ / Monat und sparen Sie so bis zu 40%. Hier geht es zum Angebot.

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

„Hermann Löns, die Heide brennt!“ lautet das Motto in Harpendorf-Düpe - OM online