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Haus ist nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Update: Nach dem Feuer in Damme schätzt die Polizei den Schaden auf 200.000 Euro. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.

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Aus bislang unbekannten Gründen ist die Oberwohnung in Brand geraten und nicht mehr bewohnbar. Beide Bewohnerinnen des Hauses, Mutter und Tochter, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Ermittlungen laufen noch. Bild: Röttgers

Aus bislang unbekannten Gründen ist die Oberwohnung in Brand geraten und nicht mehr bewohnbar. Beide Bewohnerinnen des Hauses, Mutter und Tochter, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Ermittlungen laufen noch. Bild: Röttgers

Nach einem Brand in der Nacht auf Sonntag an der Carl-Diem-Straße in Damme ist das Wohnhaus unbewohnbar. Der Dachstuhl wurde durch das Feuer völlig zerstört. Nach Schätzung der Polizei liegt der Sachschaden bei 200.000 Euro. Laut Mitteilung hatten die beiden Bewohnerinnen – eine 78-Jährige und eine 48-Jährige – den Rauch selbst bemerkt. Die Frauen verließen das Haus und alarmierten die Feuerwehr. Die Brandursache ist indes weiterhin unklar. Die Ermittlungen dauern noch an.

Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Damme wurden in der Nacht zu Sonntag gegen 1.45 Uhr aus dem Bett gerissen. Alarm: "Zimmerbrand - 2 Personen in Gefahr", lautete die Mitteilung der Einsatzleitstelle des Landkreises Vechta. Da gab es keine Zeit zu verlieren.

„Als wir vor Ort eingetroffen sind, hatten die Personen das Gebäude schon selbstständig verlassen“, berichtete Ortsbrandmeister Sven Schröder. Von Zimmerbrand konnte hingegen nicht mehr die Rede sein. Das Feuer hatte sich im Obergeschoss des Gebäudes sehr schnell auf mehrere Räume ausgebreitet und erfasste schließlich auch den Dachstuhl.

Brandbekämpfer fordern Unterstützung aus der Umgebung an

Die Einsatzleitung forderte Unterstützung von den Nachbarwehren Osterfeine und Borringhausen an. Auch die Drehleiter aus Lohne wurde angefordert. Mehrere Atemschutztrupps begaben sich zur Brandbekämpfung in das Haus. Die Löscharbeiten für die etwa 80 Helfer dauerten bis zum frühen Morgen. Erst gegen 7 Uhr war der Einsatz für die Ortsfeuerwehr Damme beendet.

Nach Angaben der Polizei hatten Beamte der Tatortgruppe hätten den Ort noch am Sonntagmorgen in Augenschein genommen und die Ermittlungen aufgenommen.

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