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Grundstein für Senioren-Wohnhaus an der Rüschendorfer Straße gelegt

Der Bau soll bis Ende 2022 fertig sein und wird 2 Millionen Euro kosten. Mitten in Damme entstehen 12 Wohnungen in einer Größe zwischen 43 und 87 Quadratmetern. Bauherrin ist die Stiftung Maria-Rast.

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Der Grundstein ist gelegt: (von links) Christian Herzog (Architekt), Dominik und Oliver Niehaus (Generalunternehmer), Bürgermeister Mike Otte, Stefan von Lehmden (Sozialstation), Werner Westerkamp (Vorstand Stiftung Maria-Rast), Pfarrer Heiner Zumdohme, Carolin Lauhoff (Geschäftsführerin Stephanswerk) und Valentina Lange (Architektin). Foto: Heinzel

Der Grundstein ist gelegt: (von links) Christian Herzog (Architekt), Dominik und Oliver Niehaus (Generalunternehmer), Bürgermeister Mike Otte, Stefan von Lehmden (Sozialstation), Werner Westerkamp (Vorstand Stiftung Maria-Rast), Pfarrer Heiner Zumdohme, Carolin Lauhoff (Geschäftsführerin Stephanswerk) und Valentina Lange (Architektin). Foto: Heinzel

Eine FFP2-Maske, der Bauplan, ein paar Euro- und Cent-Münzen, eine Ausgabe der Hauszeitung „Ausblick“ der Stiftung Maria Rast und ein Exemplar einer Publikation der OM-Medien-Gruppe: Das ist der Inhalt der Zeitkapsel, die jetzt an der Rüschendorfer Straße 8  eingemauert wurde.

Mitten in Damme entsteht dort seit Oktober 2021 ein 3-geschossiges Wohnhaus. Einziehen werden Senioren. Der Bau soll bis Ende 2022 beendet sein und wird 2 Millionen Euro kosten. Auf 630 Quadratmetern Wohnfläche werden sich später 12 Wohnungen mit einer Größe zwischen 43 und 87 Quadratmetern finden. Alle Wohnungen seien barrierefrei, hätten Balkon oder Terrasse, dazu eine Einbauküche, erläuterte Werner Westerkamp, der Vorstand der Bauherrin „Stiftung Maria-Rast“. Es gebe einen Aufzug; zu jeder Wohnung gehöre ein Pkw-Stellplatz. 30 Anfragen habe die Stiftung bereits, sagt Westerkamp.

Kirche vergibt Grundstück auf Erbpacht-Basis

Das Grundstück gehört der Kirchengemeinde St. Viktor. Auf Erbpacht-Basis habe sie der Stiftung das 1479 Quadratmeter große Areal überlassen. Das, so Westerkamp, habe das Projekt überhaupt erst möglich werden lassen. 

Bis 2017 war "Rüschendorfer Straße 8" die Adresse von Pfarrer Hubert Quebbemann. Was nach seinem Tod mit dem Grundstück und dem Haus geschehen sollte? Für Pfarrer Heiner Zumdohme war klar, dass es kirchlichen und gesellschaftlichen Zwecken zugutekommen sollte. Dies geschehe nun durch die günstigen Wohnungen, die sich auch Durchschnittsverdienern und Rentner leisten könnten. Es sei ein „tolles Angebot“, welches man an verschiedenen anderen Stellen schon realisiert habe, lobte Heiner Zumdohme.

So soll das dreigeschossige Gebäude mit Gründach aussehen. Grafik: Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbHSo soll das dreigeschossige Gebäude mit Gründach aussehen. Grafik: Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH

Die Stiftung Maria-Rast wird – wie schon in zwei anderen Gebäuden in Damme – ein „Service-Wohnen“ anbieten. Das heißt, die Bewohner müssen sich zum Beispiel um die Reinigung der Gemeinschaftsflächen nicht kümmern und können bestimmte Dienstleistungen wie Hausmeister- und Fahrdienste oder einen Wäscheservice in Anspruch nehmen.

Die Sozialstation St. Elisabeth bietet eine pflegerische Unterstützung an. Die Planung übernimmt das Osnabrücker Stephanswerk. Der Generalunternehmer ist die Firma Herbert Niehaus aus Lohne.

Der Bau bekommt ein Gründach

Stephanswerk-Geschäftsführerin Carolin Lauhoff betonte bei der Grundsteinlegung, wie sehr auf Nachhaltigkeit geachtet werde. Das Gebäude verfüge über ein Gründach und entspreche dem KfW-40-Standard. In der Regel rechne man für eine solche Maßnahme mit anderthalb Jahren Bauzeit. 

Bürgermeister Mike Otte verwies auf den Start der Gespräche im Frühjahr 2020. Die Planungen seien städtebaulich anspruchsvoll gewesen. Er selbst sei ein Fan des Projektes. Hier werde ein Mehrwert für die Zukunft geschaffen. Auch Pfarrer Heiner Zumdohme kam in seiner Rede zu dem Ergebnis: „Das ist genau die richtige Entscheidung gewesen.“

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