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Grimme-Teststrecke steht für Fahrsicherheitstraining bereit

Das Unternehmen überlässt an ausgewählten Tagen der Kreisverkehrswacht Vechta ihr Gelände im Niedersachsenpark.

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Weitere Verwendung: Wo überwiegend Selbstfahrer der Firma Grimme unterwegs sind, sollen ab Mai auch Fahrsicherheitstrainings der Kreisverkehrswacht Vechta stattfinden. Foto: Feld

Weitere Verwendung: Wo überwiegend Selbstfahrer der Firma Grimme unterwegs sind, sollen ab Mai auch Fahrsicherheitstrainings der Kreisverkehrswacht Vechta stattfinden. Foto: Feld

Dort, wo unter der Woche im interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet Niedersachsenpark Grimme-Selbstfahrer bei Testfahrten unterwegs sind, wird die Verkehrswacht Vechta vom 8. Mai bis Anfang November an ausgewählten Tagen Fahrsicherheitstrainings anbieten. Gespräche darüber, ob das möglich ist, liefen nach Angaben Thomas Stranskys, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Vechta, schon länger. Nun gab es zunächst für dieses Jahr grünes Licht von Grimme.

Die Firma stelle der Kreisverkehrswacht die werkseigene Teststrecke an festgelegten Wochenendtagen zur Verfügung. „Wir unterstützen hier, da die jetzigen Teststrecken der Kreisverkehrswacht vorübergehend nicht nutzbar sind und professionelle Trainings einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten“, heißt es in einer Mitteilung der Firma Grimme. Die Trainings werden außerhalb der Betriebszeiten der Firmen Grimme und Ricon stattfinden, sodass es zu keinen Überschneidungen kommen könne. Die Teststrecke sei eingefriedet und befinde sich außerhalb des eigentlichen Betriebsgeländes der beiden Firmen.

Als weitere Partnerin hat die Kreisverkehrswacht die Niedersachsenpark-Akademie gewonnen. Deren Geschäftsführer Matthias Meyer hat für die theoretischen Schulungen, die zu Beginn jedes Fahrsicherheitstrainings stattfinden, den Seminarraum der Firma Kruse in Hörsten vermittelt. Außerdem weist die Akademie in ihrem Programm auf die Angebote der Kreisverkehrswacht in Neuenkirchen hin.

Thomas Stransky zeigte sich sehr zufrieden mit dem neuen Gelände. Es war Druck vorhanden, da die bisher in Lohne und Ahlhorn genutzten Gelände nicht mehr zur Verfügung stehen. Und allein auf dem Stoppelmarkt kann die Kreisverkehrswacht das Trainingsprogramm nicht in dem von ihr selbst gewünschten Umfang anbieten. „Die Nachfrage ist groß, deswegen musste wieder ein zweites Gelände her“, sagte der Vorsitzende. Zwischen 700 und 1.000 Teilnehmer zählen die Organisatoren pro Jahr.

20 Trainings sind derzeit geplant

Seit dem ersten Training Mitte der 1990er Jahre dürften rund 25. 000 Autofahrer teilgenommen haben. In Rieste sollen in den knapp 6 Monaten wenigstens 20 Trainings an Samstagen und Sonntagen stattfinden. „Das kann ich locker verplanen“, sagte der Vorsitzende. Maximal 12 Teilnehmer sind pro Einheit zugelassen. Jeweils 1 Trainer und 2 Assistenten betreuen die Teilnehmer. Ein Kurs dauert von 9 bis etwa 16 Uhr. Zu Beginn finden rund 75 Minuten Theorie statt.

Die Kreisverkehrswacht wird auch in Neuenkirchen neben dem Basistraining das Modul II für Fortgeschrittene anbieten. Da geht es dann unter anderem um die Kurventechnik oder auch das Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten. Dieses Plus an Sicherheit, das Autofahrer gewinnen, ist dem Landkreis Vechta seit 2 Jahren bares Geld wert. Die Teilnahme von 17 bis 24 Jahre alten Autofahrern bezuschusst er mit 80 Euro, sodass ihr Eigenanteil bei 10 Euro liegt. Wer 25 Jahre und älter ist, zahlt einen Eigenanteil von 50 Euro, 49 Euro steuert der Landkreis bei. Die Kreismittel stammen aus der Verkehrsüberwachung. Und: Die Fahrzeuge der Teilnehmer sind beim Fahrsicherheitstraining vollkaskoversichert.

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