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Geschwister-Scholl-Oberschule lädt Austauschschüler aus aller Welt ein

Jugendliche aus Rumänien, Ungarn, Spanien und der Türkei reisen nach Vechta. Sie nehmen an einem Schulprojekt teil. Dabei steht Kreativität im Vordergrund.

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Austausch: Beim Workshop geht es vor allem um Themen wie Respekt und Toleranz in der Schule. Das erzählen: Anke Magerfleisch (von links), Javier Lopez del Espino, Kelly Heitmann, Pedro Huertas Torres und Isabel Gomez. Foto: Stilkenböhmer

Austausch: Beim Workshop geht es vor allem um Themen wie Respekt und Toleranz in der Schule. Das erzählen: Anke Magerfleisch (von links), Javier Lopez del Espino, Kelly Heitmann, Pedro Huertas Torres und Isabel Gomez. Foto: Stilkenböhmer

Im Zuge des Erasmus+ Programms sind für eine Woche Teilnehmer verschiedener Schulen aus Rumänien, Ungarn, Spanien und der Türkei nach Vechta gereist, um am Projekt mit dem Titel „Criticize me, but first yourself“ an der Geschwister-Scholl-Oberschule (GSO) mitzumachen. 2 Jahre musste das Projekt coronabedingt nach hinten verschoben werden – nun wird es in die Tat umgesetzt.

„Bei der Aktion geht es viel um Empathie. Man soll darüber nachdenken, wie man miteinander umgeht“, erklärt die begleitende Lehrkraft Kelly Heitmann, die sich unter anderem mit ihrer Kollegin Sandra Gattner-Bojack um die Organisation vor Ort kümmert.

Jeweils sechs Schüler mit zwei bis drei begleitenden Lehrkräften kamen nach Vechta. Die Zielgruppe des Projekts sind Schüler der 6. bis 9. Klasse. Die Gastschüler kommen für ihren Aufenthalt bei Familien von Schülern der Vechtaer Geschwister-Scholl-Oberschule unter. Damit das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Schule nicht vernachlässigt wird, wechseln sich die Schüler der Gastgeberfamilien an den verschiedenen Tagen ab.

Jedes teilnehmende Land hat eine andere Aufgabe während der Woche

Wie läuft das Projekt ab? Jedes teilnehmende Land hat eine andere Aufgabe, die innerhalb der Woche gelöst werden muss. Heitmanns Klasse entwarf beispielsweise ein Theaterstück namens „Silent suffering“, das sich mit dem Thema Mobbing an Schulen auseinandersetzt. Dieses wird, ins Englische übersetzt, am Freitag (8. Juli) aufgeführt und ruft zu Mitgefühl und respektvollem Umgang unter Mitschülern auf. Die einzelnen Aufgaben dabei sind vielfältig. So soll ein Tanz aufgeführt werden oder die Gäste aus der Türkei werden ein selbst gedrehtes Video präsentieren.

Neben einem Workshop über die Geschwister Scholl selbst in der Schule, der von Lehrer Marco Bennin auf Englisch geleitet wurde und einem Empfang im Rathaus wurde auch die Stadt Vechta mit einer Stadtrallye von den Schülerinnen und Schülern erkundet. Weitere ausstehende Programmpunkte sind: Ein Besuch im Auswandererhaus in Bremerhaven, ein Museumsbesuch in Kalkriese und eine Teambuildingaktion.

Zwei Gastschüler aus Spanien berichten über ihren ersten Eindruck von Vechta: „Wir sind gestern erst hier angekommen, aber ich freue mich schon auf die ausstehenden Städtereisen“, fasst Javier Lopez del Espino zusammen. Auch sein Mitschüler Pedro Huertas Torres ist begeistert: „Es ist fantastisch, durch das Erasmus Projekt andere Länder besuchen zu können und all die neuen Leute kennenzulernen“.

Im Klassenraum: Der Workshop wird von der Lehrkraft Marco Bennin geleitet und präsentiert. Foto: StilkenböhmerIm Klassenraum: Der Workshop wird von der Lehrkraft Marco Bennin geleitet und präsentiert. Foto: Stilkenböhmer

Es ist üblich, dass die Gastfamilien oftmals nicht nur während der Aktionswoche den Kontakt halten. Dass der Kontakt gehalten wird, soll das Ziel sein. Die begleitende Lehrkraft Isabel Gomez ist überzeugt vom Projekt, sie selbst habe schon die restlichen Programmländer mit ihren Schülern besucht.

Am Freitag (8. Juli) soll es zudem abschließend eine Veranstaltung geben, bei der neben der Präsentation der verschiedenen Gruppenprojekte auch Teilnahme-Urkunden im Zuge einer Feier überreicht werden.

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