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Georg Böske kündigt seine letzte Amtszeit an

Heimatverein Oythe zeichnet Vorsitzenden und Gründungsmitglied aus. Vorstand gewählt.

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Die Führung des Heimatvereins: (von links) Mechthild Middelkamp, Walter Tebbe, der geehrte Vorsitzende Georg Böske, Mathias Janßen und Jutta Hellmann. Foto: Chowanietz

Die Führung des Heimatvereins: (von links) Mechthild Middelkamp, Walter Tebbe, der geehrte Vorsitzende Georg Böske, Mathias Janßen und Jutta Hellmann. Foto: Chowanietz

Die Mitglieder des Heimatvereins Oythe haben ihren Vorsitzenden Georg Böske erneut im Amt bestätigt. Das Votum bei der Versammlung im Saal Sextro fiel einstimmig aus. Böske bedankte sich für das enorme Vertrauen. Er kündigte aber auch an, in zwei Jahren nicht wieder zur Wahl stehen zu wollen. Ihm mache die Arbeit zwar Spaß, aber es sei Zeit, dass ein jüngerer Oyther die Führung des Vereins übernehme. Im Alter werde man starrsinnig. Für ihn sei es ein Wunder, dass der übrige Vorstand noch immer so wunderbar mit ihm harmoniere.

An der vereinsinternen Harmonie ließen die Vorstandskollegen nach der Wahl keinen Zweifel aufkommen. Sie hatten zum 30-jährigen Bestehen des Vereins für den Mitgründer Böske eine kleine Ehrung vorbereitet. Sie schenkten ihm eine Plantane, für die bestimmt auch Platz im Garten des Vereinsheims – Pastors Huus – sei.

Die Mitglieder demonstrierten auch bei den übrigen Vorstandswahlen Harmonie. Sie bestätigten einstimmig den stellvertretenden Vorsitzenden Mathias Janßen im Amt. Schriftführerin ist weiterhin Mechthild Middelkamp, ihre Stellvertreterin ist Jutta Hellmann. Auch bei der Kassenführung gibt es Kontinuität: Die Mitglieder votierten wiederum einstimmig für Walter Tebbe als Schatzmeister.

Wie üblich mussten die Oyther keine Beisitzer wählen. Wie Georg Böske erklärte, berufe die Vereinsführung die Ansprechpartner für die verschiedenen Gruppen und Aktivitäten innerhalb des Vereins selbst in den erweiterten Vorstand.

Für die Aktion und Aktivitäten rund um das 30-jährige Bestehen des Oyther Heimatvereins zog Georg Böske bei der Versammlung eine positive Bilanz. Er bedauerte allerdings, dass es in Oythe keine politischen Frühschoppen mehr gebe und auch keinen Ortsrat, in dem über die Geschehnisse und Entwicklungen berichtet werde. Es sei an der Zeit, dass sich die Oyther wieder mehr einbringen.

Böske selbst hatte zuvor im vereinseigenen Mitteilungsblatt Handlungsbedarf bei der Oyther Grundschule angemahnt, um die Diskussion unter den Mitgliedern in Gang zu bringen.

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