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Für Andreas Bonk ist der Dänemark-Urlaub die pure Entschleunigung

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen. Dieses Mal: Polizist Andreas Bonk aus Cloppenburg. Er verbringt seinen Familienurlaub gerne im nördlichen Nachbarland Deutschlands.

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In vielen Vereinen aktiv: Andreas Bonk aus Cloppenburg. Foto: Hermes

In vielen Vereinen aktiv: Andreas Bonk aus Cloppenburg. Foto: Hermes

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Mir geht es grundsätzlich gut. Das soziale und gesellige Leben hat nach den Coronaeinschränkungen wieder begonnen. So konnte ich endlich wieder Familienurlaube, Konzertbesuche, den Besuch von Fußballspielen, Malletour und Doppelkopf mit den Kumpels, das Cityfest und das mir persönlich sehr wichtige Cloppenburger Schützenfest genießen. Allerdings ist aktuell ein wichtiges Familienmitglied erkrankt, was das zuvor Gesagte natürlich etwas in den Hintergrund treten lässt. Auch dienstlich ist meine Präventionstätigkeit in Form von Vorträgen und Beratungsgesprächen ohne große Einschränkungen möglich, was auch notwendig ist.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Eigentlich ist es der nahezu jährliche Dänemarkurlaub. Dieses Land entschleunigt bereits beim Überfahren der Landesgrenze und macht einfach glücklich. Für mich ist es der perfekte Urlaub mit der Familie in einem schönen Ferienhaus mit Ofen und Sauna direkt am Meer. Und etwas kleiner habe ich mir zu meinem runden Geburtstag ein lang gewünschtes Chippendale-Sofa für mein Whiskyzimmer gegönnt.

Wenn Sie König/in von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Wir leben in einem im Vergleich nach wie vor tollen und sicheren Land. Natürlich gäbe es die ein oder andere Stellschraube zu drehen. Da wäre ich aber eher für umgestalten und nicht abschaffen. Wichtig wäre es aber für mich, dass es den Schwächeren in unserer Gesellschaft um einiges besser gehen sollte und die, die viel mehr zur Verfügung haben, mehr geben müssten, was dann selbstverständlich auch mich als König betreffen würde.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Aktuell plane ich mit meinem alten Freund Christian den Besuch eines bedeutenden Einzelturniers im Darts in Deutschland, nachdem wir bereits vor einigen Jahren den World Cup of Darts in Hamburg besucht haben und total begeistert von der Stimmung waren. Und davon erfahren unsere Frauen gerade beim Lesen zum ersten Mal.

Was tun Sie am liebsten?
Ich genieße es, nach einem gelungenen Tag Zeit in meinem Whiskyzimmer bei einem guten Dram Whisky, einer Tabakpfeife und einem guten Podcast wie "Fest&Flauschig" oder "Apokalypse&Filterkaffee" zu verbringen.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich kümmere mich um Menschen, sowohl sachlich wie auch menschlich. Ich netzwerke sehr gerne und bringe Menschen zusammen. Ich bin emotional im positiven wie im negativen Sinne. Empathie und Reflektiertheit. Negativ sicherlich meine Ungeduld und die vor Jahren durch einen alten Kollegen beschriebene Eigenschaft: "Bonk gewinnt bei Diskussionen ungern die Silbermedaille," macht es sicherlich nicht immer bequem für mein Umfeld. Aber man wird im Alter ruhiger.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Tatsächlich schaue ich bis auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen, dort insbesondere die Nachrichten, Wahlberichterstattungen und das 3. Programm, kaum noch "normales" Fernsehen. Bei uns wird überwiegend gestreamt und dort liebe ich Serien wie Sopranos oder Breaking Bad und großartige Filme wie Die Verurteilten oder Der Pate I und II.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Wir planen seit der unmittelbaren Zeit vor Corona ein Klassentreffen. Die beiden Organisatorinnen Evelyn und Sandra haben unermüdlich fast alle ausfindig machen können und im Februar soll es nun endlich soweit sein. Und ich freue mich tatsächlich auf alle und bin total gespannt.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Königsberger Klopse meiner verstorbenen Oma Haltern, die im Zweiten Weltkrieg aus Ostpreußen flüchtete. Und natürlich gerade jetzt, im Herbst, Grünkohl mit allem Zubehör.

Welches Thema in der MT hat Sie am meisten beschäftigt?
Tatsächlich beschäftigt mich familiär und politisch das Thema Münsterlandhalle sehr. Mein Urgroßvater Bernhard Gerken und Großvater Heinrich Ostendorf haben die Halle teils verantwortlich vor knapp 100 Jahren errichtet und mitgearbeitet. Nun werde ich als Cloppenburger Stadtrat mittelfristig darüber entscheiden dürfen, was zukünftig mit der Halle passiert. In diesem Zusammenhang lese ich neben den Berichten in der MT sehr gerne jeden Leserbrief zu dem Thema, um dann beim Vorliegen aller Fakten hoffentlich richtig entscheiden zu können.


Zur Person:

  • Andreas Bonk wurde 1972 in Haltern am See geboren, 1976 kam er mit seinen Eltern nach Cloppenburg.
  • Nach der Schule wurde er 1989 bei der Polizei in Niedersachsen eingestellt und ist im 7. Jahr Beauftragter für Kriminalprävention bei der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta.
  • Er lebt in Cloppenburg mit seiner Ehefrau, 2 Kindern, Familienhund Pepe und 4 Hühnern.
  • Er ist Mitglied in zahlreichen Vereinen und Organisationen, wie unter anderem der SPD (seit 1993), dem Bürgerschützenverein Cloppenburg (seit 1991), der Gewerkschaft der Polizei, TV Cloppenburg oder TuS Emstekerfeld.
  • Aktuell ist er direkt gewählt im Cloppenburger Stadtrat. Erstmals wurde er mit 24 Jahren in den Cloppenburger Stadtrat gewählt.

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