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Feuer zerstört Wohnhaus in Garrel

Großeinsatz der Feuerwehren am frühen Sonntagmorgen in Garrel: Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Der Schaden: 300.000 Euro. (Update)

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Das ganze Ausmaß des Brandes ist nach Sonnenaufgang sichtbar geworden. Foto: Nord-West-Media TV

Das ganze Ausmaß des Brandes ist nach Sonnenaufgang sichtbar geworden. Foto: Nord-West-Media TV

Ein Feuer in einem Garreler Neubaugebiet hat am Sonntagmorgen nach ersten Schätzungen einen Schaden in Höhe von rund 300.000 Euro verursacht. Nach Angaben der Polizei entdeckten Passanten gegen 5.30 Uhr einen Brand in der Garage, wählten den Notruf und weckten die Bewohner in beiden Doppelhaushälften an der Teichstraße, die sich unverletzt ins Freie retteten.

"Die Alarmierung klang mit einem Garagenbrand zunächst nicht dramatisch", berichtete Garrels Gemeindebrandmeister Peter Deeben, der mit einem ersten Trupp ausrückte. Doch schon auf der Hinfahrt stellten die Kameradinnen und Kameraden aufgrund "eines hellen Feuerscheins" fest, dass die Flammen weitaus mehr gewütet haben, als nach der Mitteilung der Großleitstelle angenommen werden musste.

Dachstuhl: Das Feuer in diesem Bereich unter Kontrolle zu bringen, gestaltete sich als schwierigste Aufgabe. Foto: Feuerwehr GarrelDachstuhl: Das Feuer in diesem Bereich unter Kontrolle zu bringen, gestaltete sich als schwierigste Aufgabe. Foto: Feuerwehr Garrel

Verstärkung wurde sofort angefordert, die Personenzahl auf 45 erhöht und gleichzeitig auch die Feuerwehr Friesoythe alarmiert, die sich 18 Mitgliedern und vier Fahrzeugen samt Drehleiter auf den Weg machte.

Die Flammen gelangten von der Garage über ein darüber liegendes Fenster in die rechte Wohnhaushälfte und den Dachstuhl. Per Drehleiter bekämpften die Frauen und Männer den Brand des Dachstuhls „als größtes Problem“ und verhinderten ein Übergreifen auf die linke Wohnhaushälfte.

Garage: Hier brach offenbar das Feuer aus, das sich dann den Weg in Wohnhaushälfte und Dachstuhl bahnte. Foto: FeuerwehrGarage: Hier brach offenbar das Feuer aus, das sich dann den Weg in Wohnhaushälfte und Dachstuhl bahnte. Foto: Feuerwehr

In dessen Räumen seien Wasserschäden zwar zu verzeichnen, „doch das wird reparabel sein“, zeigt sich der Gemeindebrandmeister überzeugt. Die rechte Hälfte sei dagegen durch Feuer und den insgesamt erforderlichen massiven Wassereinsatz zerstört und unbewohnbar. Eine Gefahr für benachbarte Häuser der Siedlung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, ergänzte Deeben, der mit seinen Kollegen gegen zehn Uhr wieder das Feuerwehrhaus erreichte. Um die Bewohner beider Parteien kümmerten sich Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Psychosozialen Notfallversorgung. Sie wurden vorerst von den Nachbarn aufgenommen.

Polizeibeamte waren am frühen Morgen für eine erste Tatortaufnahme ebenfalls vor Ort. Ab heute übernehmen dann die Brandermittler des zuständigen Fachkommissariats, um die Ursache des Feuers festmachen können. Wann mit Ergebnissen gerechnet werden kann, steht nach Angaben der Polizei noch nicht fest.

Foto: Nord-West-Media TVFoto: Nord-West-Media TV

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