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Erster Spatenstich für das neue Zuhause der OM-Medien

In einer 14-monatigen Bauzeit entsteht im Ecopark das Zentrum für Lokalnachrichten. Im Herzen des Oldenburger Münsterlandes wird damit die Fusion von MT und OV auch räumlich vollzogen.

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Spatenstich: Christian Kreuzhermes, Jan Imsiecke, Karl Themann, Norbert Meyer, Dr. Michael Plasse, Michaela Imsiecke und Jan Brandes gaben den symbolischen Startschuss für das Millionenprojekt. Foto: Vorwerk

Spatenstich: Christian Kreuzhermes, Jan Imsiecke, Karl Themann, Norbert Meyer, Dr. Michael Plasse, Michaela Imsiecke und Jan Brandes gaben den symbolischen Startschuss für das Millionenprojekt. Foto: Vorwerk

Der Zeitrahmen ist sportlich: Ende des kommenden Jahres soll das neue Zuhause der OM-Mediengruppe im Ecopark bezugsfertig sein. Das sagten Projektleiter Jan Brandes und Christian Kreuzhermes, Bereichsleiter Industrie- und Logistikbau des Generalunternehmers Ludwig Freytag, anlässlich des ersten Spatenstichs. Das Baufeld ist hergerichtet, der Kran ist weithin sichtbar aufgestellt und die Rohbauarbeiten haben begonnen. 

Zusammen mit Geschäftsführer Dr. Michael Plasse sowie den Aufsichtsratsmitgliedern Jan und Michaela Imsiecke, Karl Themann und Norbert Meyer wurde der symbolische Startschuss auf dem 2 Hektar großen Gelände gegeben. Dort sollen nach 14-monatiger Bauzeit die vor 2 Jahren zur OM-Medien fusionierten Verlagshäuser von Münsterländischer Tageszeitung und Oldenburgischer Volkszeitung ihr gemeinsames Zuhause finden. In den jeweiligen Kreisstädten sowie in den bisherigen Außenstellen wird es weiterhin Ansprechpartner geben.

"Lokaljournalismus stirbt nicht!"Jan Imsiecke, Aufsichtsratsmitglied

Als einen Blick in die Zukunft wertet Hauptgesellschafter Jan Imsiecke den Neubau an der Bundesstraße 72. "Journalismus stirbt nicht und im Besonderen der Lokaljournalismus stirbt nicht", meinte der Geschäftsmann. Die Standortwahl in der Gemeinde Emstek hatte er unlängst mit der geografischen Mitte zwischen Vechta und Cloppenburg begründet. "Im Ecopark sitzen wir quasi im Herzen des Oldenburger Münsterlandes." 

Anfang des Sommers sei ein Richtfest geplant, erklärte Aufsichtsratsmitglied Norbert Meyer. "Aber wer sich mit Bauen auskennt, der weiß: die eigentliche Arbeit ist nachher im Gebäude, wenn einige Dutzend Handwerker unterwegs sind und alles schnellstmöglich umsetzen." Ende 2023 solle dann der Umzug von beiden Standorten nach Drantum stattfinden. 

Es werden Räume für Begegnung und Veranstaltungen geschaffen

Der Neubau der OM-Mediengruppe wird sich klar und unaufgeregt, aber dennoch einprägsam darstellen. Das steht hinter dem Entwurf von Planer Matthias Windhorst und seinen Kollegen Sarah Wesseling und Simon Böker vom Vechtaer Architekturbüro "Geising + Böker". "Nicht nur die Mitarbeiter sollen sich hier wohlfühlen", sagt Windhorst. Das Gebäude solle im Sinne der Bauherren "aktiver Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens" sein. Innen wie außen würden "Räume für Begegnungen und Veranstaltungen" geschaffen.

Erinnerungsstück: Einen Spaten in Miniatur überreichten Christian Kreuzhermes (von rechts) und Jan Brandes an Jan Imsiecke und Karl Themann. Foto: VorwerkErinnerungsstück: Einen Spaten in Miniatur überreichten Christian Kreuzhermes (von rechts) und Jan Brandes an Jan Imsiecke und Karl Themann. Foto: Vorwerk

Über den zentralen Haupteingang und großzügige öffentliche Bereiche gelangen Mitarbeiter und Besucher in die Büroetagen. Dort betonen verglaste Trennelemente den offenen und kommunikativen Charakter des Arbeitens. "Herzstück wird der zentrale Newsdesk, von dem künftig alle Nachrichten- und Werbekanäle bedient werden", erläuterte Chefredakteur Ulrich Suffner bei der Vorstellung der Pläne.

Technische Anforderungen an das Gebäude sind hoch

Windhorst: "Wichtig für uns ist es, Innenräume zu schaffen, die den Arbeitsalltag erleichtern und angenehmer machen und die die Kommunikation stärken. Es wird einen Mix geben aus Zellen-Büros, offenen Bürobereichen und Meetingpoints, sodass der Austausch und Informationsfluss immer gegeben ist." Nicht weniger innovativ sind die technischen Anforderungen, die an das Gebäude gestellt werden. Ziel des Haustechnikkonzeptes ist es, das Gebäude ökologisch nachhaltig zu erstellen. Dazu zählen Dachbegrünung, insektenfreundliche Pflanzen für eine hohe Biodiversität und eine effiziente Regenwassernutzung. Strom aus Sonnenenergie wird über eine Photovoltaikanlage gewonnen.

Die 3 Geschosse gliedern sich in die unterschiedlichen Abteilungen eines Medienhauses. Herz wird ein zentraler und modern eingerichteter Newsroom werden, aus dem heraus  künftig die Nachrichtenproduktion gesteuert wird. "Dieser Newsroom ist Voraussetzung für eine integrierte Produktion von Nachrichten für Print und Online und das Ausspielen journalistischer Beiträge als Text, Foto, Podcast oder Video in verschiedenste Kanäle", betont Chefredakteur Ulrich Suffner. Um die redaktionellen Inhalte kümmern sich annähernd 50 Redakteure, Reporter, Sportreporter und Volontäre.  

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