Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Erst die Renovierung, dann der Neubau

Die Hubertus-Schützen aus Scharrel freuen sich über die sanierte Schießsportanlage. Dabei haben die Mitglieder viele Eigenleistungen erbracht.

Artikel teilen:
Begutachten den renovierten Schießstand: (von links) Willi Hinrichs, Frank Westerhoff, Tobias Kanne, Tobias Thoben, Hermann Pörschke und Günther Fugel. Foto: Hellmann

Begutachten den renovierten Schießstand: (von links) Willi Hinrichs, Frank Westerhoff, Tobias Kanne, Tobias Thoben, Hermann Pörschke und Günther Fugel. Foto: Hellmann

Über eine komplett renovierte und sanierte Schießsportanlage freuen sich die Schützen von Hubertus Scharrel. In monatelanger Arbeit haben die Mitglieder ihre Schießsportanlage mit viel Eigenleistung komplett auf Vordermann gebracht.

Willi Hinrichs, Vorsitzender des Vereins, bedankte sich jetzt bei Handwerkern und Firmen, die den Umbau kräftig unterstützt hätten. Aber auch die Vereinsmitglieder hätten kräftig mit angepackt. Insgesamt 22.000 Euro hat der Schützenverein für die Renovierungsarbeiten bezahlt.

Der unterirdischen Luftgewehrschießstand und der kleine Aufenthaltsraum seien nun renoviert. Als Nächstes soll ein neuer oberirdischen Luftgewehrschießstand gebaut werden, gab Willi Hinrichs bekannt.

Schießsport hat sich rasant entwickelt

Seit der Einweihung des jetzigen Luftgewehr- und Kleinkaliberschießstandes im August 1993, der damals als einer der modernsten Schießstände seiner Art galt, habe sich der Schießsport rasant weiter entwickelt. Für die Sportschützen gebe es auf dem Schießstand in Scharrel keine ausreichenden Aufenthaltsmöglichkeiten. „Wenn wir uns entwickeln und im Schießsport weiterhin vorne mitmischen möchten, müssen wir nach vorne blicken“, sagte Hinrichs. Das sei nur mit einem Neubau möglich.

Der Schießstandneubau an der Rückseite des Sportlerheims sieht ein Gebäude in einer Größe von 16 mal 42 Metern vor. Es soll einen Luftgewehrschießstand für 10 bis 12 Stände, einen Aufenthaltsraum für 100 Besucher mit sanitären Einrichtungen, Küche, Kühlraum und einen großen Abstellraum geben. Zudem sei der Aufenthaltsbereich für die Besucher bei Feiern durch eine mobile verschiebbare Wand auf Platz bis zu 300 Besucher erweiterbar. Die Schützen rechnen mit Kosten in Höhe von 600.000 Euro, wobei die Arbeiten möglichst in Eigenleistung erledigt werden sollen. Ein Planungsausschuss werde sich jetzt weiter um Fördermittel bemühen.

Nachdem es für die Vereinsmitglieder coronabedingt fast eineinhalb Jahre keinen Schießbetrieb mehr gab, geht es in dieser Woche wieder los. Laut Hygienekonzept dürften maximal 7 Personen, darunter eine Schießleitung, mindestens eine Standaufsicht und maximal 5 Schützen, auf den Schießstand.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung 

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Erst die Renovierung, dann der Neubau - OM online