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Entwicklung in Bösel geht rasant voran

Die Grundstücke im neuen Böseler Baugebiet sind fast ausverkauft. Die ersten Häuser stehen bereits. Der ehemalige Siegersche Stall soll abgerissen werden

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Das Baugebiet entwickelt sich zügig. Die ersten Häuser stehen bereits.      Foto: Martin Pille

Das Baugebiet entwickelt sich zügig. Die ersten Häuser stehen bereits.      Foto: Martin Pille

Dank einer rasanten Entwicklung sind die Grundstücke in Bösels neuem Bebauungsgebiet "Südlich der Jägerstraße" fast ausverkauft, die ersten Häuser stehen. Das teilte der Fachbereichsleiter im Bauamt der Gemeinde, Christoph Burtz, während der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr im Forum der Oberschule mit.

Gerade hat die Vergabekommission acht weitere Grundstücke an der künftigen Bussardstraße vergeben, auf denen ausschließlich Mietshäuser entstehen sollen. Sieben von ihnen gehen an Böseler Investoren. Insgesamt gab es 36 Bewerber, 26 kamen in die engere Auswahl.

Diese Häuser entstehen im nördlichen Bereich. Die Grundstücke sollen 135 Euro pro Quadratmeter kosten. Die Vergabe-Kommission achtete bei den eingereichten Plänen besonders auf "vernünftige planerische Ansichten der Gebäude", sogenannte Staffelgeschosse sind dort nicht zugelassen.

In den nächsten Wochen soll der ehemalige Siegersche Stall abgerissen werden

Im ersten Bauabschnitt sind für den Bau von Einfamilienhäusern 38 Grundstücke verkauft, zehn weitere sind reserviert, für zwei gibt es Nachbesetzungen. Für den zweiten Bauabschnitt sind die Erschließungsarbeiten fertiggestellt, für den dritten wurde mit der Auskofferung begonnen. In den nächsten Wochen soll dann auch der ehemalige Siegersche Stall abgerissen werden. Alle 63 Grundstücke des zweiten Abschnittes sind bereits reserviert.

Weitere sieben Grundstücke direkt an der K300 sind für 87 Euro pro Quadratmeter zu haben. Die restlichen 93 Grundstücke im hinteren Bereich bis zum Wald mit der Florianhütte der Freiwilligen Feuerwehr kosten 92 Euro. Alle Grundstücke werden zum Festpreis angeboten und sind voll erschlossen. Das bedeutet, dass bei einer späteren Fertigstellung der Erschließung keine Endabrechnung und damit auch keine Nachzahlung mehr erfolgt.

"Am Hook" entsteht Regenrückhaltebecken

Lediglich die Kanalbaubeiträge in Höhe von rund 7,60 Euro an den Wasserverband (OOWV) kommen hinzu. Ziel der Gemeinde war es, die Preise unter 100 Euro zu halten. Die Bodenversiegelung soll im neuen Baugebiet deutlich zurückgefahren werden, Kiesel- oder Schottergärten sind dort nicht zugelassen. An der Straße „Am Hook“ entsteht ein Regenrückhaltebecken.

Für die Überquerung der viel befahrenen K300 hat sich die Gemeinde nun mit dem Landkreis auf eine Druckampel und eine Abbiegespur geeinigt. Einen Kreisverkehr lehnte die Kreisbehörde ab, weil damit angeblich eine neue Gefahrenquelle geschaffen würde. Vor den Ampeln soll die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer reduziert werden, für die Länge des Baugebiets auf 70. Danach gilt dann bis zur L35 sowie bis zur Thüler Straße wieder die Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern.

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