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Entlassfeier an der Realschule Friesoythe: "Ab morgen ist alles anders"

101 Schüler verlassen die Realschule Friesoythe. 60 von ihnen erreichen einen erweiterten Abschluss. Schulleiter Tim Schülke performt für den Jahrgang sogar ein Lied.

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Das sind die Besten: Johanna Schmidt (von links), Emma Wittje, Merle Westphal, Alissa Ortmann und Kieu Truong mit dem stolzen Schulleiter Tim Schülke. Foto: Hahn

Das sind die Besten: Johanna Schmidt (von links), Emma Wittje, Merle Westphal, Alissa Ortmann und Kieu Truong mit dem stolzen Schulleiter Tim Schülke. Foto: Hahn

Premiere an der Realschule Friesoythe (RSF): Tim Schülke, seit September Schulleiter, konnte mit 101 Absolventinnen und Absolventen die erste Entlassung feiern. "Für mich seid ihr der beste Jahrgang, den ich je an der RSF erlebt habe", scherzte er in seiner Begrüßungsrede. Mit 60 erweiterten Realschulabschlüssen und 38 Realschulabschlüssen sei er aber wirklich sehr stolz auf den Jahrgang.

Zu dem besonderen Anlass konnte sich der Schulleiter es auch nicht entgehen lassen, vor den 400 Gästen mit einem Musikstück aufzutreten. Mit Schülerin Angelina Brandstädter (10d) sang er das Stück "Could have been me" im Duett und spielte dazu Klavier. In seiner Rede verriet Schülke, dass er nicht nur musikalisches Talent hat, sondern sich am Anfang des Schuljahres vor den Abschlussklassen ganz selbstbewusst mit Julian Nagelsmann verglichen habe. Als neuer Trainer des Teams RSF könne er nun ganze 98 Titel verleihen. "Ein bisschen fühlt es sich an, als hätte ich somit auch die Titel gewonnen."

„Ihr müsst jetzt liefern.“Tim Schülke, Schulleiter

Schülke schlug in seiner Rede aber auch ernste Töne an: Das Abschlusszeugnis sei eine Art Reifezeugnis, nun sei die jugendliche Unkenntnis als Ausrede nicht mehr angebracht. „Ihr müsst jetzt liefern.“ Der stellvertretende Bürgermeister von Friesoythe, Heino de Buhr, sprach den Jugendlichen in seiner Rede den vollsten Respekt aus. In der aktuellen Zeit mit Angst und Ungewissheit und während einer schweren Gesundheitskrise den Abschluss zu machen, sei eine großartige Leistung – schließlich sei das schon unter normalen Umständen anstrengend genug.

Die Elternratsvorsitzende Sonja Schröder sprach auch den Eltern ihren Dank für die Unterstützung ihrer Kinder aus. Der Applaus gebühre auch den stolzen Eltern. "Ab morgen ist alles anders", gab sie den Jugendlichen mit auf den Weg.

Johanna Schmidt und Kieu Truong sind als Jahrgangsbeste punktgleich

"Jetzt sind wir am Ziel und die Lehrer am Ende", erklärte Schülersprecher Louis Schwarzer. Alles, was die Pandemie mit sich brachte, Tests, Masken etc., hätte es den Schülern nicht leicht gemacht – nun könnten sie aber umso stolzer auf sich sein. "Jetzt feiern wir uns selbst", lautete das passende Motto des Jahrgangs.

Die Jugendlichen, die sich in ihrer Schulzeit besonders engagiert haben, bekamen ein kleines Dankeschön. Die Bücherei, das Orchester, die Band und auch die Sanitäter funktionieren nicht ohne solchen Einsatz, betonte Schülke. Für ihre Leistung als Klassenbesten wurden Emma Wittje (10b), Alissa Ortmann (10c) und Merle Westhal (10d) ausgezeichnet. Die beiden Jahrgangsbesten kommen beide aus der Klasse 10a und haben die gleiche Leistung erreicht: Johanna Schmidt und Kieu Truong. Zudem wurde Lennard Wieborg (10b) für sein soziales Engagement ausgezeichnet.

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