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Elisabethschule: Neubau liegt im Zeit- und Kostenplan

Im April sollen der Neubau und neue Eingangsbereich der Friesoyther Förderschule fertig sein. Danach beginnt der Umbau des Bestandsgebäudes. Dort entsteht bis Sommer 2023 auch ein neuer Sportbereich.

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Eine Schule, drei Bauzustände: Links ist der weit fortgeschrittene Neubau der Elisabethschule zu erkennen, in der Mitte der Rohbau des neuen Eingangsbereichs. Der Altbau (rechts) wird im 2. Bauabschnitt nach vorne erweitert, komplett saniert und mit einer neuen Fassade versehen. Foto: Stix

Eine Schule, drei Bauzustände: Links ist der weit fortgeschrittene Neubau der Elisabethschule zu erkennen, in der Mitte der Rohbau des neuen Eingangsbereichs. Der Altbau (rechts) wird im 2. Bauabschnitt nach vorne erweitert, komplett saniert und mit einer neuen Fassade versehen. Foto: Stix

So ganz ohne Farbe mag die Elisabethschule in Friesoythe nicht auskommen. Dominiert beim Altbau an der Straße Großer Kamp Ost noch die deutlich in die Jahre gekommene gelbe Fassadenverkleidung, ergänzen sich beim weit fortgeschrittenen Neubau schmale rote Klinkerbänder mit dezenten grünen und blauen Elementen zu einem modernen und offenen Erscheinungsbild. Bis Ende der Osterferien Mitte April, so die Aussage des Landkreises, sollen der Neubau und der im Rohbau erkennbare neue Eingangsbereich fertiggestellt sein.

Aktuell werden im Neubau die Estricharbeiten in den beiden Obergeschossen abgeschlossen. Die 2019 begonnenen Bauarbeiten liegen damit im Zeitplan, sagt Landkreissprecher Frank Beumker auf Anfrage. Demnach hat auch der 2020 erfolgte Wechsel des baubegleitenden Architekturbüros nicht zu unaufholbaren Verzögerungen geführt. Auf einen Eröffnungstermin möchte sich der Landkreis allerdings noch nicht festlegen. "Verzögerungen der Bauarbeiten im weiteren Verlauf durch einen Wintereinbruch oder durch coronabedingte Auswirkungen können natürlich nicht ausgeschlossen werden", betont Beumker. 

„Angesichts der Preisentwicklungen im Baubereich ist es sehr erfreulich, dass die Kostensteigerungen mit unter 5 Prozent bislang sehr im Rahmen geblieben sind.“Frank Beumker, Pressesprecher Landkreis Cloppenburg

Für den Neubau waren ursprünglich 20,5 Millionen Euro vorgesehen, inzwischen plant der Landkreis mit Mehrkosten von 428.000 Euro. Diese Steigerung von 2,1 Prozent ist laut Beumker durch eine schlechte Firmenresonanz bei den öffentlichen EU-weiten Ausschreibungen und durch Preissteigerungen beim Material begründet. "Angesichts der Preisentwicklungen im Baubereich ist es sehr erfreulich", so der Kreissprecher, "dass diese aktuellen Kostensteigerungen mit unter 5 Prozent bislang sehr im Rahmen geblieben sind."

Für die 21 Millionen Euro bekommt die Elisabethschule einen dreigeschossigen Neubau mit großer Aula über zwei Geschosse, die als Forum und Mensa genutzt werden kann. Darüber entsteht ein nach oben offener Therapiegarten. Um das Gebäude herum sind Freiflächen für Bewegung, Freiarbeit und Unterricht sowie ein neuer Parkplatz für die Lehrkräfte vorgesehen. Im Preis enthalten ist auch ein neuer Sportbereich mit Turnhalle und Gymnastikbereich, der als Kopfbau vor dem alten Bestandsgebäude am Großen Kamp Ost entstehen soll. Dort werden auch eine Trainingswohnung im Erdgeschoss sowie zwei Unterrichtsräume, zwei Gruppenräume sowie ein Snoezelraum eingerichtet. 

Gesamte Baumaßnahme soll Sommer 2023 abgeschlossen sein

Die Bauarbeiten dafür werden allerdings erst nach der Fertigstellung des Neubaus gemeinsam mit dem 2. Bauabschnitt, der Sanierung des Altbaus, beginnen. Baustart soll nach Fertigstellung des Neubaus sein, wenn die Schülerinnen und Schüler aus dem Altbau aus- und nebenan in das neue Gebäude einziehen können. Dann soll es noch etwa 15 Monate dauern, bis auch das Bestandsgebäude komplett saniert und umgebaut ist. Nach den Sommerferien 2023 kann dann auch die Außenstelle in Neuvrees geschlossen werden. Dann ist für alle Kinder und Jugendlichen Platz im Gebäude am Großen Kamp Ost. Vom alten gelben Bau allerdings wird dann nichts mehr zu sehen sein.

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