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Elisabethfehn: Riesenflohmarkt zu Christi Himmelfahrt geht in die nächste Runde

Die Veranstalter in Elisabethfehn erwarten am 26. Mai bis zu 80.000 Besucher. Etwa  2000 Aussteller bauen dann ihre Stände auf einer Länge von etwa 10 Kilometern auf.

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Besprechen die letzten Details für die Planung: (von links) Dennis Lüthje, Alexander Schönhöft, Veranstalter Claas Meyer, Harald Berner, Hermann Sybrandts, Bürgermeister Nils Anuth, Andre Schröder, Sabrina Danne und Samira Kache. Foto: Wilken

Besprechen die letzten Details für die Planung: (von links) Dennis Lüthje, Alexander Schönhöft, Veranstalter Claas Meyer, Harald Berner, Hermann Sybrandts, Bürgermeister Nils Anuth, Andre Schröder, Sabrina Danne und Samira Kache. Foto: Wilken

So manch einer mag in der vergangenen Woche bei dem Anblick mehrerer Einsatzfahrzeuge auf dem kleinen Parkplatz am Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn an Schlimmes gedacht haben. Schnell stellte sich aber heraus, dass die Retter dem Ruf des Veranstaltungsprofis Claas Meyer aus Oldenburg gefolgt waren, um letzte Detailabsprachen für eine weitere Ausgabe des Riesenflohmarkts zu Christi Himmelfahrt (26. Mai) vor Ort treffen zu können. Denn Meyer will bei Deutschlands längstem, zusammenhängenden Flohmarkt nichts dem Zufall überlassen. Er ist jetzt schon zum 6. Mal der Ausrichter. "Ich freue mich riesig, dass es nach 2 Jahren Corona-Zwangspause endlich wieder losgeht", sagt Claas Meyer.

Entlang einer Strecke von knapp 10 Kilometern, beginnend in Kamperfehn bei der Tankstelle Collmann, bis Elisabethfehn Dreibrücken, werden etwa 2000 Aussteller anzutreffen sein. Bei den Beschickern des Marktes handelt es sich zum Teil um professionelle Anbieter und zahlreiche Hobbyhändler. Aber auch Anlieger werden ihre Trödelwaren anbieten. Bereits in den Morgenstunden werden die ersten Flohmarktgänger zu erblicken sein und mit dem Feilschen beginnen.

Erstmals stellt der Parkplatz des an diesem Tage geöffneten Moor- und Fehnmuseums, das bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen einlädt, für die zahlreichen großen Shuttle-Busse die Wendemarke dar. Für 3 Euro können Besucher mit müde gewordenen Füßen diesen Service den ganzen Tag lang nutzen.

Sanitäter und Polizei zeigen entlang der gesamten Strecke Präsenz

Damit bei der Kultveranstaltung mit Volksfestcharakter, zu der bis zu 80.000 Besucher erwartet werden, auch dieses Mal alles glattläuft, haben sich die Verantwortlichen von Deutschem Roten Kreuz (DRK), Feuerwehr, Gemeindeverwaltung und Polizei bereits vor einigen Wochen erstmals zusammengesetzt und ein Sicherheitskonzept ausgeklügelt. Auch der Einsatz der dem DRK angegliederten Wasserwacht aus Sedelsberg und des DLRG Barßel ist bei der Veranstaltung nicht wegzudenken. Im Gegensatz zu den vergangenen Veranstaltungen wollen die Sanitäter dieses Jahr ihr Lager nicht nur am Dorfgemeinschaftshaus aufbauen, sondern direkt auf der Marktmeile bei jedem ungeraden Kilometer vertreten sein.

Neben mehreren Streifenwagenbesatzungen, die stetig entlang der Oldenburger Straße und somit parallel zur Meile patrouillieren werden, koordiniert Sabrina Danne vom Polizeikommissariat Friesoythe auch den Einsatz von vier Pferden der Reiterstaffel aus Hannover. "Für eine solche Veranstaltung, wo wir mit dem Auto oder zu Fuß nur beschwerlich zu unseren Einsatzstellen gelangen können, ist das Pferd ein hervorragendes Einsatzmittel", weiß die Oberkommissarin. Nicht selten erstickte in der Vergangenheit auch schon mal allein die Anwesenheit der imposanten Tiere den einen oder anderen aufkommenden Streit im Keim. Aber seitdem bereits vor einigen Jahren Jugendliche mit dröhnenden Bollerwagen vom Markt verbannt wurden, gab es nur noch selten Ärger.

Auch ein Blick aus der Luft auf die Flohmarktmeile ist in diesem Jahr wieder möglich. In Elisabethfehn-Mitte, beim Reiterhof Sieve (Schleusenstraße 106), ist wieder ein Hubschrauber für Rundflüge stationiert. Vergünstigte Vorverkaufstickets gibt es bei der LzO Barßel.

  • Info: Details gibt es unter 0178/8877110 oder per E-Mail an cmeyer@meinemaerkte.de.

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