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Dreigestirn wird zur Eröffnung der Kirmes in Lüsche begrüßt

Die Band "Halbgar" sorgte für Partystimmung. Am Montag steht das traditionelle Pfannkuchen-Essen mit Spendenerlös-Übergabe an die Mädchen-Tanzgruppen auf dem Programm.

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Das Dreigestirn mit Prinzengarde: (von links) Hannes Punte, Bauer Frank Meyer, Prinz Hubert Drees, Jungfrau Ralfaela, Andreas Kenkel und Ludger Dödtmann.  Foto: Rosenbaum

Das Dreigestirn mit Prinzengarde: (von links) Hannes Punte, Bauer Frank Meyer, Prinz Hubert Drees, Jungfrau Ralfaela, Andreas Kenkel und Ludger Dödtmann.  Foto: Rosenbaum

In Lüsche ist am Samstag die Kirmes eröffnet worden. Christine Schmitz vom Kirmesausschuss begrüßte zahlreiche Gäste aus "nah und fern nach 2-jähriger Zwangspause“, darunter auch unter Karnevalsklängen das Dreigestirn vom Karnevals Club Dinklage (KCD) mit Jungfrau Ralfaela (Ralf Bührmann), Prinz Hubert Drees und Bauer Frank Meyer und ihrer Prinzengarde Hannes Punte, Andreas Kenkel und Ludger Dödtmann. "Wenn man einen Prinzen im Dorf wohnen hat, liegt es nahe, dass er mit seiner Jungfrau und Bauern zur Kirmes kommt,“ sagte Schmitz. Umso mehr freue es sie, dass das Dreigestirn vom KCD die Lüscher Kirmes eröffnete. Prinz Hubert Drees begrüßte die Gäste mit einem dreifachen Alaaf“.

Er freue sich, nach "2 Jahren Auszeit“ wieder auf dem Kirmesplatz zu stehen und "die Ehre zu haben“, das Fass Bier zur Eröffnung anzustechen. Alle hätten erfahren, wie wichtig doch soziale Kontakte seien und wie sehr sie vermisst hätten, teilweise ihre Familie nicht sehen und ihre Freunde nicht besuchen zu können. Das Dreigestirn stehe für ein Miteinander, die Gemeinsamkeit und für den Zusammenhalt. "Die Lüscher Kirmes ist der Beweis dafür, wie wir Lüscher als Dorf zusammenhalten, und das ist ein richtig gutes Gefühl,“ sagte Drees. Mit den Worten "Lasst die Festspiele beginnen. Das Bier soll fließen,“ eröffnete das Dreigestirn die Kirmes.

Landwirte spenden Kirmesgeld und Freichips für ukrainische Kinder

Auch Christine Schmitz war sehr beeindruckt vom Zusammenhalt im Dorf. Viele Hände hätten dazu beigetragen, dass die Kirmes wieder wie gewohnt mit allen Lüschern gefeiert werden kann. Mehrere Lüscher Landwirte hätten spontan entschieden, Kirmesgeld und Freichips für elf ukrainische Flüchtlingskinder zu spenden. Die Kinder hätten vor Glück geweint, sagte Schmitz. Am Samstagabend veranstaltete der Kirmesausschuss seine große Verlosung mit zahlreichen Gewinnen. Die Dinklager Band "Halbgar“ sorgte anschließend noch lange bis in die Nacht für Stimmung.

Am Sonntag fand der "Lüscher Zigeunermarkt“ statt. Auf dem Markt wurden selbst angefertigte Spezialitäten und Kunstgegenstände angeboten. Am Nachmittag traten die Mädchen-Tanzgruppen des Lüscher Sportvereins "Dancing Queen“, "Dance for Fans“ und die "Hip Hop Girls“ auf.Am Montag (18. Juli) beginnt das traditionelle Pfannkuchen-Essen um 11.30 Uhr. Der Erlös kommt diesmal den Mädchen-Tanzgruppen im Sportverein zugute. Die Bekanntgabe des Spendenerlöses und die Übergabe sind gegen 15 Uhr geplant.

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